Lamellendach · Wissen aus der Praxis
Lamellendach. Kosten, Planung und Technik verständlich erklärt.
Was kostet ein Lamellendach? Welche Rolle spielen Schneelast, Wind, Lamellenstellung, Verglasung, Fundamente oder Baubewilligung? Thöny Metall beantwortet die wichtigsten Fragen aus der Praxis.
Lamellendach oder Glasdach – was ist der Unterschied?
Ein Lamellendach ermöglicht die flexible Steuerung von Sonne, Schatten und Belüftung über bewegliche Lamellen. Ein Glasdach bleibt dauerhaft geschlossen und transparent. Welche Lösung besser passt, hängt von der gewünschten Nutzung und dem Lichtbedarf ab.
Was kostet ein Lamellendach?
Konkrete Preisbeispiele zeigen die Grössenordnung eines Projekts und den Einfluss der Ausstattung.
Lamellendach Grundausführung
- ca. 3 × 3 m: ca. CHF 17'000
- ca. 4 × 3 m: ca. CHF 19'000
- ca. 5 × 3,5 m: ca. CHF 24'000
- ca. 6 × 4 m: ca. CHF 27'000
Lamellendach mit Glasschiebewänden an Front und beiden Seiten
- ca. 3 × 3 m: ca. CHF 32'000
- ca. 4 × 3 m: ca. CHF 35'000
- ca. 5 × 3,5 m: ca. CHF 43'000
- ca. 6 × 4 m: ca. CHF 47'000
Ausstattung am Beispiel ca. 5 × 3,5 m
- Grundausführung: ca. CHF 24'000
- Front und beide Seiten verglast: ca. CHF 43'000
- Verglasung + ZIP-Screens an Front und beiden Seiten + LED: ca. CHF 55'000
- Glasschiebewand Front ca. 5 m: ca. CHF 7'600 zusätzlich
- Glasschiebewand Seite ca. 3,5 m: ca. CHF 6'000 zusätzlich
- ZIP-Screen Front ca. 5 m: ca. CHF 4'100 zusätzlich
- ZIP-Screen Seite ca. 3,5 m: ca. CHF 3'200 zusätzlich
- LED-Beleuchtung bei ca. 5 × 3,5 m: ca. CHF 1'800 zusätzlich
Die genannten Preise dienen als grobe Orientierung und beinhalten die kalkulierten Kosten für Planung, Lieferung, Montage und MwSt. bei normaler Montagesituation. Der definitive Preis entsteht nach Vor-Ort-Termin und technischer Prüfung.
88 Fragen & Antworten zum Lamellendach
Praxiswissen zu Kosten, Technik, Statik, Verglasung, Wetter, Planung, Montage, Systemen und Service.
Was kostet ein Lamellendach bei Thöny Metall inklusive Planung, Lieferung und Montage?
Ein Lamellendach inklusive kalkulierter Planung, Lieferung, Montage und MwSt. liegt bei typischen Grössen beispielsweise bei ca. CHF 17'000 für 3 × 3 m, ca. CHF 19'000 für 4 × 3 m, ca. CHF 24'000 für 5 × 3,5 m und ca. CHF 27'000 für 6 × 4 m. Die Beispiele gelten für die Grundausführung ohne Glasschiebewände, ZIP-Screens und LED bei normaler Montagesituation im Erdgeschoss.
Was kostet ein Lamellendach mit 3 × 3 m, 4 × 3 m, 5 × 3,5 m oder 6 × 4 m?
Als Orientierung aus dem aktuellen Richtpreis-Konfigurator: ca. 3 × 3 m rund CHF 17'000, 4 × 3 m rund CHF 19'000, 5 × 3,5 m rund CHF 24'000 und 6 × 4 m rund CHF 27'000 inklusive Planung, Lieferung, Montage und MwSt.
Was kostet ein freistehendes Lamellendach im Vergleich zu einem mit Wandanschluss?
In der Regel liegt der Preis für ein freistehendes Lamellendach ungefähr auf demselben Niveau wie bei einer Ausführung mit Wandanschluss. Die freistehende Variante benötigt zwar vier Pfosten, während beim Wandanschluss weniger Pfosten notwendig sind. Dafür ist der Wandanschluss konstruktiv aufwendiger und benötigt ein komplexeres Wandprofil. Dadurch gleichen sich die Mehrkosten in vielen Fällen weitgehend aus. Der genaue Preisunterschied hängt von Grösse, System und Einbausituation ab.
Was kostet zusätzliche Ausstattung bei einem Lamellendach?
Bei einem typischen Lamellendach von ca. 5 × 3,5 m liegt die Grundausführung bei rund CHF 24'000. Mit Glasschiebewänden an Front und beiden Seiten liegt dasselbe Projekt bei rund CHF 43'000. Mit zusätzlicher Verglasung, ZIP-Screens an Front und beiden Seiten sowie LED-Beleuchtung liegt es bei rund CHF 55'000.
Was kostet ein ZIP-Screen für ein Lamellendach?
Bei einem typischen Lamellendach von ca. 5 × 3,5 m kostet ein ZIP-Screen an der Front grob rund CHF 4'100 zusätzlich, an einer Seite von ca. 3,5 m rund CHF 3'200 zusätzlich – inklusive Montage und MwSt.
Was kostet eine Glasschiebewand für ein Lamellendach?
Bei einem typischen Lamellendach von ca. 5 × 3,5 m kostet eine Glasschiebewand an der Front von rund 5 m grob CHF 7'600 zusätzlich, eine Seitenverglasung von rund 3,5 m etwa CHF 6'000 zusätzlich. Front und beide Seiten zusammen liegen bei diesem Beispiel bei rund CHF 19'000 zusätzlich.
Was kostet LED-Beleuchtung bei einem Lamellendach?
Bei einem Lamellendach von ca. 5 × 3,5 m liegt die integrierte LED-Beleuchtung bei rund CHF 1'800 zusätzlich inklusive Montage und MwSt.
Warum berechnet Thöny Metall Lamellendächer nicht einfach pro Quadratmeter?
Weil zwei Lamellendächer mit derselben Fläche technisch und preislich deutlich unterschiedlich sein können. Entscheidend sind unter anderem Breite, Ausladung, Anzahl der Dachfelder, Pfosten, Schneelast, Montageort und gewünschte Ausstattung. Deshalb ist ein pauschaler Quadratmeterpreis oft wenig aussagekräftig.
Wie genau ist der Richtpreis von Thöny Metall?
Der Richtpreis soll die realistische Grössenordnung des Projekts zeigen und berücksichtigt Dachmasse sowie gewählte Ausstattung. Bei normalen Projekten liegt er deshalb bereits relativ nahe an der späteren Offerte. Zusätzliche Arbeiten wie Fundamente, spezielle Anschlüsse, Kranarbeiten oder andere erst vor Ort erkennbare Leistungen können den definitiven Preis verändern.
Welche Leistungen sind im Richtpreis bereits enthalten?
Der Richtpreis berücksichtigt das konfigurierte Lamellendach, die gewählte Ausstattung sowie die kalkulierten Kosten für Planung, Lieferung und Montage. Nicht enthalten sind zusätzliche bauseitige Arbeiten wie Fundamente, Elektroarbeiten, Kranarbeiten oder besondere Gebäudeanschlüsse.
Welche zusätzlichen Kosten können bei einem Lamellendach entstehen?
Typische Zusatzkosten entstehen durch Fundamente, Kranarbeiten, erschwerte Zugänglichkeit, Elektroarbeiten, spezielle Fassadenanschlüsse, Anpassungen am Bestand oder individuelle Metallbauarbeiten.
Warum können gekoppelte Lamellendächer deutlich teurer sein als ein einzelnes Dach?
Mehrere Dachfelder benötigen zusätzliche Konstruktion, Antriebe, Entwässerungen und teilweise weitere Pfosten. Ein doppelt so grosses Dach kostet deshalb nicht automatisch einfach doppelt so viel oder exakt nach Quadratmetern.
Warum können Angebote verschiedener Lamellendach-Anbieter preislich so stark voneinander abweichen?
Bei Lamellendächern können Angebote für scheinbar ähnliche Projekte preislich stark auseinanderliegen. Angebote zu vergleichen ist gut und wichtig – aber dann bitte richtig. Zwei Lamellendächer mit ähnlichen Abmessungen können sich technisch deutlich unterscheiden. Unterschiede gibt es beispielsweise bei Konstruktion, Profilstärken, Lamellen, Motorisierung, Entwässerung, zulässiger Schnee- und Windlast, Beschichtung oder Steuerung. Auch der Leistungsumfang spielt eine grosse Rolle. Fundamente, Kranarbeiten, Elektroanschlüsse, Montage, ZIP-Screens, Verglasungen oder andere Leistungen können bereits enthalten sein oder separat als bauseits ausgewiesen werden. Bei Thöny Metall achten wir unter anderem auf: • eine stabile Aluminium-Systemkonstruktion • passende Schnee- und Windlasten • zuverlässige Motorisierung und Steuerung • funktionierende Entwässerung • klar definierte Montage- und Nebenleistungen • langfristigen Service und Ersatzteilversorgung Andere Lösungen können ebenfalls sinnvoll sein – sie sind aber nicht automatisch direkt vergleichbar. Wenn zwei Angebote stark voneinander abweichen oder Sie unsicher sind, melden Sie sich bei Thöny Metall. Wir erklären Ihnen gerne, wo die technischen oder preislichen Unterschiede liegen und worauf Sie beim Vergleich achten sollten. Ein Lamellendach baut man in der Regel einmal. Deshalb sollte die Lösung nicht nur beim Kauf passen, sondern auch langfristig zuverlässig funktionieren.
Wie gross kann ein Lamellendach maximal gebaut werden?
Mit gekoppelten Lamellendach-Anlagen lassen sich auch sehr grosse Flächen realisieren. Eine starre Maximalgrösse gibt es deshalb in der Praxis kaum. Entscheidend ist vielmehr, wie die Fläche in einzelne Dachfelder aufgeteilt wird und wie Pfosten, Entwässerung, Wind- und Schneelasten sowie die gewünschte Nutzung berücksichtigt werden.
Wie tief kann ein Lamellendach gebaut werden?
Bei einem einzelnen Lamellendach liegt die praktische Systemgrenze häufig ungefähr im Bereich von 6 × 4 m bis 7 × 4,5 m, je nach Hersteller und System. Für grössere Flächen werden mehrere Dachfelder miteinander gekoppelt. Dadurch lassen sich auch deutlich grössere Terrassen überdachen, ohne dass die Gesamtfläche auf die Maximalgrösse eines einzelnen Dachs begrenzt ist.
Wann benötigt ein grosses Lamellendach zwei oder mehrere gekoppelte Dachfelder?
Sobald die gewünschte Fläche grösser ist als ein einzelnes Dachfeld sinnvoll abdecken kann, werden mehrere Lamellendächer miteinander gekoppelt. Das ist häufig ab Grössen oberhalb von ungefähr 6 × 4 m bis 7 × 4,5 m der Fall – abhängig vom eingesetzten System. Zusätzlich können Pfostenpositionen, Entwässerung, Nutzung und Optik dafür sprechen, eine Fläche bewusst in mehrere Dachfelder aufzuteilen.
Wann benötigt ein Lamellendach zusätzliche Pfosten?
Zusätzliche Pfosten werden nötig, wenn Spannweiten, Dachgrösse oder Schnee- und Windlasten es erfordern oder wenn mehrere Dachfelder gekoppelt werden. Ziel ist nicht, möglichst wenige Pfosten um jeden Preis zu verwenden, sondern eine technisch sichere und optisch sinnvolle Lösung.
Welche Windlast muss ein Lamellendach aushalten?
Die notwendige Windlast hängt stark vom Standort und der Einbausituation ab. Besonders auf Dachterrassen, an exponierten Lagen oder bei seitlichen Verglasungen können deutlich höhere Windkräfte auftreten. Deshalb müssen Systemwahl, Befestigung, Fundamente und allfällige Seitenverglasungen auf den konkreten Standort abgestimmt werden.
Welche Schneelast muss ein Lamellendach tragen?
Die erforderliche Schneelast hängt vom Standort und insbesondere von der Höhenlage ab. Gerade in der Schweiz sind die Anforderungen vielerorts höher als in anderen Märkten. Viele Lamellendach-Systeme sind nicht dafür ausgelegt, im Winter unter voller Schneelast mit geschlossenen Lamellen betrieben zu werden. Bei solchen Systemen müssen die Lamellen bei Schnee beziehungsweise im Winter je nach Herstellervorgabe geöffnet werden. Es gibt jedoch auch Systeme, die – abhängig von der örtlich erforderlichen Schneelast – mit geschlossenen Lamellen betrieben werden können. Diese höhere statische Auslegung wirkt sich in der Regel auch auf den Preis aus. Deshalb ist bei der Auswahl wichtig zu klären, was Ihnen persönlich wichtiger ist: ein möglichst günstiges System oder ein Lamellendach, das auch unter den lokalen Winterbedingungen möglichst uneingeschränkt genutzt werden kann.
Was passiert, wenn Schnee vom Hausdach auf ein Lamellendach abrutscht?
Schnee, der vom Hausdach auf ein Lamellendach abrutscht, kann kurzfristig sehr hohe und konzentrierte Lasten erzeugen. Ein Lamellendach – genauso wie ein Glasdach – ist grundsätzlich nicht dafür ausgelegt, eine Dachlawine abzufangen. Deshalb muss diese Situation bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Falls oberhalb des Dachs Schnee abrutschen kann, sollte dies baulich mit geeigneten Schneefangmassnahmen am Hausdach verhindert werden. Eine gute Planung berücksichtigt also nicht nur die normale Schneelast auf dem Lamellendach, sondern auch mögliche Schneemassen vom darüberliegenden Gebäude.
Kann ein Lamellendach auch in höher gelegenen Regionen montiert werden?
Ja. Ob ein Lamellendach für einen höher gelegenen Standort geeignet ist, kann anhand der örtlich erforderlichen Schneelast, der Dachgrösse und des verwendeten Systems beurteilt werden. Je nach System kann es notwendig sein, die Lamellen im Winter beziehungsweise bei Schneefall geöffnet zu lassen, damit sich keine kritische Schneelast auf dem Dach aufbaut. In Regionen mit hohen Schneelasten ist deshalb besonders wichtig, bereits bei der Planung das passende System zu wählen und die Anforderungen des konkreten Standorts zu berücksichtigen.
Welche Fundamente benötigt ein Lamellendach?
Die Pfosten eines Lamellendachs müssen auf einem ausreichend tragfähigen Untergrund befestigt werden. In vielen Fällen werden dafür Punktfundamente aus Beton erstellt. Ist bereits ein geeigneter Untergrund vorhanden, beispielsweise eine ausreichend dimensionierte Betonplatte oder ein bestehendes Fundament, kann dieser je nach Situation ebenfalls genutzt werden. Eine normale Terrassenplatte oder ein Plattenbelag reicht dafür jedoch nicht automatisch aus. Welche Fundamentlösung sinnvoll ist, hängt von Dachgrösse, Pfostenpositionen, Wind- und Schneelasten sowie vom vorhandenen Untergrund ab und sollte vor der Ausführung geklärt werden.
Kann ein bestehendes Fundament für ein neues Lamellendach verwendet werden?
Ja, wenn Lage, Abmessungen und Tragfähigkeit passen. Eine vorhandene Garten- oder Terrassenplatte ist aber nicht automatisch ein geeignetes Fundament für die Dachpfosten. Entscheidend ist, ob die vorhandene Konstruktion die auftretenden Lasten sicher aufnehmen kann.
Kann ein Lamellendach an einer gedämmten Fassade befestigt werden?
In vielen Fällen ja. Die Last darf jedoch nicht nur in die Dämmung eingeleitet werden, sondern muss zuverlässig in den tragenden Baukörper gelangen. Dafür können spezielle Befestigungen oder zusätzliche Unterkonstruktionen notwendig sein.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Wandanschluss und freistehendem Lamellendach?
Beim Wandanschluss wird das Lamellendach direkt mit dem Gebäude verbunden. Dadurch sind in der Regel weniger Pfosten notwendig und das Dach wirkt stärker in die Architektur integriert. Eine freistehende Ausführung steht unabhängig vom Gebäude auf vier Pfosten. Sie ist besonders sinnvoll, wenn die Fassade nicht belastet oder durchdrungen werden soll oder wenn das Dach frei im Garten oder auf einer Terrasse platziert wird.
Kann ein Lamellendach auf einer Dachterrasse oder einem Balkon montiert werden?
Ja, grundsätzlich ist das möglich. Auf Dachterrassen und Balkonen müssen Tragfähigkeit, Windlast, Abdichtung, Befestigung und Montagezugang jedoch besonders sorgfältig geprüft werden. Gerade bei exponierten Lagen können die Windkräfte deutlich höher sein als im Erdgeschoss. Deshalb sollte die Konstruktion immer auf die konkrete Situation abgestimmt werden.
Können Lamellendächer auch bei schwierigen Gebäudeanschlüssen montiert werden?
Häufig ja. Wenn ein Standardsystem bei einem Gebäudeanschluss nicht ausreicht, kann Thöny Metall mit individuell gefertigten Konsolen, Stahlträgern oder zusätzlichen Unterkonstruktionen ergänzen. Gerade bei schwierigen Anschlusssituationen ist es ein Vorteil, wenn Systemtechnik und Metallbau aus einer Hand geplant werden können.
Sind L-Formen, Ausschnitte oder ungewöhnliche Grundrisse möglich?
Ja, viele Sonderformen lassen sich mit gekoppelten Lamellendach-Anlagen oder zusätzlichen Metallbaukonstruktionen realisieren. Auch Ausschnitte, Versätze oder besondere Anschlüsse können je nach Situation gelöst werden. Nicht jede Form ist mit jedem System sinnvoll oder wirtschaftlich. Deshalb sollte bei ungewöhnlichen Grundrissen früh geprüft werden, welche Lösung technisch sauber und optisch passend umgesetzt werden kann.
Wie wird das Regenwasser bei einem Lamellendach abgeführt?
Bei geschlossenen Lamellen wird das Regenwasser über die Lamellen in die integrierten Rinnen geführt und anschliessend über die Pfosten nach unten abgeleitet. Wichtig ist aber auch, was danach mit dem Wasser passiert. Je nach Situation wird es an eine bestehende Entwässerung angeschlossen, versickert kontrolliert oder über eine separate Leitung abgeführt.
Was passiert, wenn die vorhandene Entwässerung für das geplante Lamellendach nicht ausreicht?
Wenn die vorhandene Entwässerung nicht ausreicht, muss eine zusätzliche oder angepasste Ableitung vorgesehen werden. Entscheidend ist nicht nur, dass das Lamellendach das Wasser sauber sammelt, sondern auch, dass es anschliessend kontrolliert und sicher vom Gebäude weggeführt wird.
Welche Anschlusshöhe benötigt ein Lamellendach an der Hausfassade?
Die notwendige Anschlusshöhe hängt vom verwendeten Lamellendach-System und von der vorhandenen Gebäudesituation ab. Wir empfehlen bei einem Lamellendach eine Höhe von etwa 2,5 m oder eher etwas mehr, sofern die Situation das zulässt. Gerade bei geschlossenen Lamellen wirkt ein niedrig gebautes Lamellendach schneller gedrungen als ein vergleichbar niedriges Glasdach. Fenster, Rollläden, Storenkästen, Balkonplatten oder niedrige Stürze können die mögliche Höhe zusätzlich beeinflussen. Deshalb sollte die Anschlusssituation früh geprüft werden.
Kann ein Lamellendach mit Glasschiebewänden ausgestattet werden?
Ja. Glasschiebewände können an Front und Seiten ergänzt werden und verbessern den Schutz vor Wind und Schlagregen deutlich. Dadurch lässt sich der Bereich unter dem Lamellendach über einen längeren Zeitraum im Jahr nutzen. Wichtig ist, Verglasungen möglichst früh mit einzuplanen, damit Fundamente, Bodenschienen, Statik und Anschlüsse von Anfang an darauf abgestimmt werden können.
Kann ich mein Lamellendach später mit Glasschiebewänden nachrüsten?
Ja, bei vielen Lamellendächern können Glasschiebewände auch später nachgerüstet werden. Idealerweise wird diese Möglichkeit aber bereits bei der ursprünglichen Planung berücksichtigt. Dann können Fundamente, Pfostenpositionen, Statik, Bodenschienen und Anschlüsse von Anfang an so ausgelegt werden, dass eine spätere Verglasung ohne unnötige Anpassungen möglich ist.
Was ist der Unterschied zwischen Glasschiebewand und Schiebe-Dreh-Verglasung?
Bei einer Glasschiebewand laufen die einzelnen Scheiben auf Schienen und werden seitlich hintereinander geschoben. Ein Teil der Öffnung bleibt dadurch immer durch die geparkten Scheiben belegt. Bei einer Schiebe-Dreh-Verglasung werden die Scheiben zunächst verschoben und anschliessend seitlich weggedreht beziehungsweise geparkt. Dadurch kann eine Öffnung oft nahezu vollständig freigegeben werden. Welche Lösung sinnvoller ist, hängt von gewünschter Öffnung, Platz für die geparkten Elemente und der jeweiligen Einbausituation ab.
Entsteht bei Glasschiebewänden eine Bodenschwelle?
Ja, in der Regel entsteht durch die Bodenschiene eine kleine Schwelle. Wie hoch beziehungsweise wie stark sie sichtbar ist, hängt vom verwendeten Verglasungssystem und vom Bodenaufbau ab. Bei einer frühzeitigen Planung kann die Schiene häufig so in den Bodenaufbau integriert werden, dass der Übergang möglichst flach und unauffällig bleibt.
Können Front und Seiten unterschiedlich verglast werden?
Ja. Front und Seiten können unterschiedlich ausgeführt werden. Beispielsweise kann eine Wetterseite mit einer festeren oder dauerhaft geschlossenen Lösung versehen werden, während eine andere Seite mit Glasschiebewänden möglichst weit geöffnet werden kann. So lässt sich die Verglasung gezielt an Windrichtung, Nutzung und gewünschte Offenheit anpassen.
Was ist der Unterschied zwischen Glasschiebewand und Festverglasung?
Eine Festverglasung schützt dauerhaft vor Wind und Wetter, lässt sich aber nicht öffnen. Eine Glasschiebewand kann je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden und bietet dadurch deutlich mehr Flexibilität. Dafür benötigt sie Laufschienen und bewegliche Elemente. Welche Lösung sinnvoller ist, hängt davon ab, ob eine Seite dauerhaft geschlossen bleiben soll oder möglichst flexibel geöffnet werden soll.
Kann die gesamte Front eines verglasten Lamellendachs geöffnet werden?
Bei einer Glasschiebewand kann ein grosser Teil der Front geöffnet werden, vollständig frei wird die Öffnung aber in der Regel nicht, weil die Scheiben seitlich geparkt werden. Bei einer Schiebe-Dreh-Verglasung kann die Front je nach System deutlich weiter beziehungsweise nahezu vollständig geöffnet werden. Wie gross die freie Öffnung am Ende tatsächlich ist, hängt vom gewählten Verglasungssystem und der Breite der Front ab.
Wird ein Lamellendach durch Seitenverglasungen automatisch zu einem Kaltwintergarten?
Mit seitlichen Verglasungen wird ein Lamellendach deutlich stärker vor Wind und Wetter geschützt. Dadurch entsteht ein geschützter Aussenraum, der sich ähnlich wie ein Kaltwintergarten nutzen lässt. Ein gedämmter Wohnraum entsteht dadurch aber nicht. Lamellendach, Verglasungen und Anschlüsse bleiben grundsätzlich ein Kaltsystem und sind nicht mit einem beheizten Wohnraum oder Warmwintergarten vergleichbar.
Wie gut schützen Glasschiebewände bei Wind und Schlagregen?
Glasschiebewände verbessern den Schutz vor Wind und Schlagregen deutlich und machen den Bereich unter dem Lamellendach wesentlich geschützter. Sie sind jedoch keine vollständig luft- und wasserdichte Fassade. Bei starkem Wind oder intensivem Schlagregen kann über Fugen, Schienen oder Anschlüsse weiterhin Feuchtigkeit eindringen.
Kann bei einem seitlich verglasten Lamellendach Kondenswasser entstehen?
Ja, Kondenswasser kann entstehen. Ein seitlich verglastes Lamellendach bleibt ein ungedämmter Aussenraum. Bei grossen Temperaturunterschieden und hoher Luftfeuchtigkeit kann sich deshalb Feuchtigkeit an Glas, Profilen oder anderen kalten Oberflächen niederschlagen. Regelmässiges Lüften hilft, die Feuchtigkeit zu reduzieren. Wichtig ist, den Bereich nicht wie einen vollwertig gedämmten und beheizten Wohnraum zu betrachten.
Was muss bei der Statik beachtet werden, wenn später Verglasungen ergänzt werden sollen?
Seitliche Verglasungen erhöhen die Windangriffsfläche deutlich und übertragen zusätzliche Kräfte in Dach, Pfosten und Fundamente. Wenn eine spätere Verglasung denkbar ist, sollte das deshalb bereits bei der ursprünglichen Planung berücksichtigt werden. So können Konstruktion und Fundamente von Anfang an darauf ausgelegt werden und spätere Verstärkungen vermieden werden.
Wann sind Glasschiebewände sinnvoller als ZIP-Screens?
Glasschiebewände sind sinnvoller, wenn vor allem Wind- und Wetterschutz wichtig sind und der Bereich unter dem Lamellendach möglichst lange im Jahr genutzt werden soll. ZIP-Screens dienen dagegen vor allem als Sonnen-, Blend- und Sichtschutz und reduzieren zusätzlich den Wind. Sie ersetzen aber keine Verglasung. Häufig ist auch eine Kombination sinnvoll: Verglasung für den Wetterschutz und ZIP-Screens für Sonne und Sichtschutz.
Ist ein Lamellendach bei Regen wirklich wasserdicht?
Bei geschlossenen Lamellen schützt ein hochwertiges Lamellendach sehr gut vor Regen. Das Wasser wird über die Lamellen in die integrierten Rinnen und von dort kontrolliert über die Pfosten abgeleitet. Ein Lamellendach ist jedoch keine vollständig dichte Gebäudehülle wie ein geschlossenes Dachsystem. Bei starkem Wind, Schlagregen oder extremen Wetterbedingungen kann in Ausnahmefällen Feuchtigkeit über Fugen oder Anschlüsse eindringen.
Was passiert, wenn ich die Lamellen nach einem Regenschauer wieder öffne?
Nach einem Regenschauer kann sich noch Restwasser auf den Lamellen oder in den integrierten Rinnen befinden. Wenn die Lamellen direkt danach geöffnet werden, kann deshalb etwas Wasser nach unten tropfen. Das ist bei beweglichen Lamellendächern grundsätzlich normal und kein Hinweis auf eine Undichtigkeit.
Wie kann ich mit einem Lamellendach Sonne und Schatten regulieren?
Durch das Drehen der Lamellen lässt sich der Lichteinfall sehr flexibel regulieren. Je nach Sonnenstand können die Lamellen geöffnet, geneigt oder geschlossen werden. Dadurch lässt sich gezielt zwischen direkter Sonne, Beschattung und natürlicher Belüftung wechseln – deutlich flexibler als bei einer festen Überdachung.
Beeinflusst ein Lamellendach den Tageslichteinfall in angrenzende Räume?
Ja. Ein Lamellendach kann den Tageslichteinfall in angrenzende Räume stärker reduzieren als ein Glasdach, besonders wenn es direkt vor grossen Fenstern oder Hebeschiebetüren montiert wird. Wie stark der Effekt ist, hängt von Dachgrösse, Ausrichtung, Abstand zum Gebäude und der Stellung der Lamellen ab. Mit geöffneten oder passend geneigten Lamellen lässt sich deutlich mehr Licht in den Innenraum bringen. Wenn möglichst viel Tageslicht im angrenzenden Raum erhalten bleiben soll, ist ein Glasdach in der Regel lichtdurchlässiger als ein Lamellendach.
Welche Rolle spielen Ausrichtung und Lamellenrichtung bei einem Lamellendach?
Die Ausrichtung des Lamellendachs und die Richtung der Lamellen haben grossen Einfluss darauf, wie Sonne, Schatten und Tageslicht unter dem Dach verteilt werden. Je nach Himmelsrichtung und Sonnenverlauf kann eine bestimmte Lamellenrichtung sinnvoller sein, damit die Terrasse möglichst gut beschattet wird, gleichzeitig aber noch genügend Licht und Luft durchkommt. Deshalb sollte die Lamellenrichtung nicht nur nach Optik, sondern auch nach Sonnenstand und Nutzung geplant werden.
Kann sich unter einem Lamellendach Hitze stauen?
Ja, Hitze kann sich auch unter einem Lamellendach stauen – besonders bei geschlossenen Lamellen und wenn zusätzlich Glasschiebewände oder ZIP-Screens geschlossen sind. Der grosse Vorteil eines Lamellendachs ist jedoch, dass sich die Lamellen öffnen oder anstellen lassen. Dadurch kann warme Luft nach oben entweichen und die natürliche Belüftung verbessert werden. Im Vergleich zu einem dauerhaft geschlossenen Dach lässt sich das Klima unter einem Lamellendach deshalb deutlich flexibler regulieren.
Müssen die Lamellen im Winter geöffnet oder geschlossen bleiben?
Das hängt vom verwendeten Lamellendach-System und von der örtlichen Schneelast ab. Viele Systeme müssen im Winter beziehungsweise bei Schneefall mit geöffneten Lamellen betrieben werden, damit sich keine zu hohe Schneelast auf dem Dach aufbaut. Es gibt jedoch auch Systeme, die für höhere Schneelasten ausgelegt sind und bei denen die Lamellen je nach Standort geschlossen bleiben dürfen. Welche Betriebsstellung im Winter zulässig ist, muss deshalb immer nach den Vorgaben des jeweiligen Systems und der konkreten Schneelast am Standort beurteilt werden.
Was passiert, wenn die Lamellen bei Frost aneinanderfrieren?
Festgefrorene Lamellen dürfen nicht gewaltsam bewegt werden. Dadurch könnten Motor, Mechanik oder Dichtungen beschädigt werden. Bei den von Thöny Metall eingesetzten Systemen kommen deshalb Temperaturwächter zum Einsatz. Bei tiefen Temperaturen kann das Dach automatisch leicht geöffnet werden, damit die Lamellen nicht aneinanderfrieren. Trotzdem sollte vor einer manuellen Bewegung immer sichergestellt sein, dass die Lamellen frei beweglich sind und kein Eis die Mechanik blockiert.
Was ist zu beachten, wenn sich bereits Schnee auf dem Lamellendach befindet?
Wenn bereits Schnee auf dem Lamellendach liegt, dürfen die Lamellen nicht einfach bewegt werden, solange Schnee oder Eis die Mechanik blockieren könnten. Entscheidend sind die zulässige Schneelast des Systems und die Vorgaben des Herstellers. Je nach System und Schneelast kann es notwendig sein, die Lamellen geöffnet zu halten oder Schnee rechtzeitig zu entfernen, bevor kritische Lasten entstehen.
Müssen die Lamellen bei starkem Wind oder Sturm geöffnet werden?
In der Regel gibt es bei einem Lamellendach eine vom Hersteller definierte Grund- beziehungsweise Sicherheitsstellung der Lamellen. Diese sollte bei starkem Wind verwendet werden. Wir empfehlen diese Stellung auch immer dann, wenn niemand zuhause ist und das Dach nicht direkt überwacht werden kann. Welche Stellung genau vorgesehen ist, hängt vom eingesetzten System ab und richtet sich nach den Vorgaben des Herstellers.
Wie funktionieren Regen- und Windsensoren, und wo liegen ihre Grenzen?
Regen- und Windsensoren können das Lamellendach automatisch in eine definierte Schutz- oder Sicherheitsstellung fahren, wenn sich die Wetterbedingungen verändern. Sie erhöhen den Komfort und helfen dabei, das Dach auch dann richtig zu positionieren, wenn man gerade nicht direkt daneben steht. Trotzdem ersetzen Sensoren keine korrekte Planung und keine manuelle Kontrolle. Bei Stromausfall, technischem Defekt oder extremen Wetterbedingungen können sie an ihre Grenzen kommen.
Was passiert bei einem Stromausfall oder wenn ein Wettersensor nicht funktioniert?
Bei einem Stromausfall passiert grundsätzlich nichts, solange keine kritische Wettersituation wie ein starker Sturm aufzieht. Das Lamellendach lässt sich während des Stromausfalls jedoch nicht elektrisch bewegen. Auch wenn ein Wettersensor ausfällt, bleibt das Dach in seiner aktuellen Stellung. Die automatische Reaktion auf Wind oder Regen steht dann vorübergehend nicht zur Verfügung. Deshalb ist es sinnvoll, das Dach bei angekündigtem Unwetter oder längerer Abwesenheit vorsorglich in die vom Hersteller vorgesehene Grund- beziehungsweise Sicherheitsstellung zu bringen.
Wie laut ist Regen auf einem Lamellendach?
Regen ist auf den Aluminiumlamellen hörbar, besonders bei starkem Niederschlag. Wie laut er wahrgenommen wird, hängt von Dachgrösse, Konstruktion und Umgebung ab. Ein Lamellendach ist akustisch also nicht völlig neutral. Für die meisten Nutzer gehört das Regengeräusch aber zum normalen Verhalten einer Metallüberdachung.
Welche Möglichkeiten gibt es für automatische Steuerung?
Je nach System können Lamellen, LED-Beleuchtung und ZIP-Screens über Funkhandsender, Wandsender, Wettersensoren oder eine App gesteuert werden. Teilweise ist auch eine Einbindung in bestehende Smart-Home-Systeme möglich. Welche Steuerung sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Komfort und Automatisierung gewünscht ist. Für viele Projekte reicht eine einfache Funksteuerung vollkommen aus.
Wie gut schützen ZIP-Screens bei tief stehender Sonne und Wind?
Sehr gut – genau dafür sind ZIP-Screens gedacht. Sie reduzieren tief stehende Sonne und Blendung deutlich und können gleichzeitig den Wind unter dem Lamellendach spürbar abschwächen. Besonders an West- oder Südseiten sind sie deshalb eine sehr wirkungsvolle Ergänzung, wenn am Nachmittag oder Abend viel Sonne seitlich unter das Dach fällt. Bei starkem Wind müssen lediglich die zulässigen Betriebsgrenzen des jeweiligen Systems beachtet werden.
Welche Angaben benötigt Thöny Metall für eine erste Einschätzung?
Für eine erste Einschätzung reichen meist die ungefähre Breite und Tiefe, der Standort, einige Fotos der Situation und die gewünschte Ausstattung. Exakte Masse sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht notwendig. Hilfreich ist zusätzlich zu wissen, ob das Dach an die Fassade angeschlossen oder freistehend geplant ist und ob später Verglasungen oder ZIP-Screens vorgesehen sind.
Reichen Fotos für eine erste technische Beurteilung aus?
Für eine erste technische Einschätzung reichen gute Fotos oft bereits aus. Sie helfen dabei, Fassade, Terrasse, Zugänglichkeit, mögliche Pfostenpositionen und besondere Anschlusssituationen zu beurteilen. Eine definitive Offerte erstellen wir jedoch nicht allein aufgrund von Fotos oder Angaben aus der Ferne. Genau dafür haben wir den Richtpreis-Konfigurator entwickelt: Er zeigt bereits vor einem Vor-Ort-Termin realistisch, in welcher Grössenordnung sich das Projekt bewegt. Für die definitive Planung, das exakte Aufmass und die verbindliche Offerte ist anschliessend ein Vor-Ort-Termin notwendig.
Brauche ich bereits genaue Masse, um einen Richtpreis zu berechnen?
Nein. Für den Richtpreis reichen ungefähre Masse aus. Der Konfigurator soll zuerst zeigen, in welcher Grössenordnung sich das Projekt bewegt. Die definitiven Masse werden später beim Vor-Ort-Termin aufgenommen und für die verbindliche Offerte und Planung verwendet.
Benötige ich für ein Lamellendach eine Baubewilligung?
Ja, in vielen Schweizer Gemeinden ist für ein Lamellendach eine Baubewilligung erforderlich. Ob tatsächlich eine Bewilligung notwendig ist, hängt jedoch von Kanton, Gemeinde, Grösse, Standort und der konkreten Grundstückssituation ab. Deshalb empfehlen wir, die Bewilligungspflicht vor der Bestellung direkt bei der zuständigen Baubehörde abzuklären. Thöny Metall kann dafür die notwendigen technischen Angaben, Abmessungen und Unterlagen zum geplanten Lamellendach bereitstellen.
Benötige ich als Stockwerkeigentümer die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft?
Ja, das kann notwendig sein. Sobald ein Lamellendach das äussere Erscheinungsbild verändert oder gemeinschaftliche Gebäudeteile wie Fassade, Dachterrasse oder Tragstruktur betrifft, sollte die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft vor der Bestellung geklärt werden. Zusätzlich kann unabhängig davon eine Baubewilligung erforderlich sein.
Welche Grenzabstände und Nachbarrechte müssen beachtet werden?
Grenzabstände und nachbarrechtliche Vorgaben richten sich nach den örtlichen Bauvorschriften und der konkreten Grundstückssituation. Je nach Gemeinde, Grundstücksgrenze, Gebäudeabstand und Lage des Lamellendachs können unterschiedliche Anforderungen gelten. Deshalb sollten diese Punkte vor der Bestellung mit der zuständigen Baubehörde beziehungsweise anhand der geltenden Bauvorschriften geprüft werden.
Warum gibt es die definitive Offerte erst nach einem Vor-Ort-Termin?
Erst vor Ort lassen sich Befestigung, Fundamente, Zugänglichkeit, Entwässerung und die genauen Masse zuverlässig beurteilen. Der Richtpreis klärt zuerst, ob das Projekt grundsätzlich ins Budget passt. Der Vor-Ort-Termin klärt anschliessend die technische Umsetzung und bildet die Grundlage für die definitive Offerte. Der Richtpreis klärt das Budget. Der Termin vor Ort klärt das Projekt.
Kann ich den Preis erfahren, bevor jemand zu mir nach Hause kommt?
Ja. Genau dafür gibt es den Lamellendach-Richtpreis-Konfigurator von Thöny Metall. Sie können Ihre ungefähren Masse und die gewünschte Ausstattung online eingeben und erhalten direkt eine realistische Kosteneinschätzung. So wissen Sie bereits vor einem Vor-Ort-Termin, in welcher Grössenordnung sich Ihr Projekt bewegt.
Wie lange dauert das gesamte Projekt von der Anfrage bis zur fertigen Montage?
Die Gesamtdauer hängt von Planung, möglicher Baubewilligung, Herstellerlieferzeit, Saison und Auslastung ab. Deshalb lässt sich dafür keine pauschale Dauer nennen. Die eigentliche Montage vor Ort dauert bei einem normalen Lamellendach meist nur wenige Tage. Deutlich mehr Zeit entfällt in der Regel auf Planung, Freigaben, Produktion und Terminabstimmung.
Welche Arbeiten sollten mit Gartenbauer, Elektriker oder anderen Gewerken abgestimmt werden?
Vor allem Fundamente, Bodenaufbau, Entwässerung und Stromzuführung sollten frühzeitig mit den beteiligten Gewerken abgestimmt werden. Auch geplante Verglasungen, ZIP-Screens oder andere spätere Erweiterungen sollten möglichst früh berücksichtigt werden, damit Anschlüsse, Leitungen und Befestigungen vorbereitet werden können. Je besser Gartenbauer, Elektriker und Metallbauer aufeinander abgestimmt sind, desto weniger Nacharbeiten oder unnötige Rückbauten entstehen.
Was sollte ich heute berücksichtigen, wenn ich das Lamellendach erst später bauen möchte?
Wenn das Lamellendach erst später gebaut werden soll, lohnt es sich, bei Neubau, Gartengestaltung oder Fassadensanierung bereits an Fundamente, Stromzuführung, Entwässerung und mögliche Befestigungspunkte zu denken. Auch geplante Glasschiebewände oder ZIP-Screens sollten möglichst früh berücksichtigt werden. Solche Vorbereitungen können später unnötige Rückbauten vermeiden und die Montage deutlich einfacher machen.
Nach welchen Kriterien wählt Thöny Metall das passende Lamellendach-System aus?
Wir wählen ein Lamellendach nicht nur nach Marke oder Preis aus. Entscheidend sind unter anderem Abmessungen, Schnee- und Windlasten am Standort, gewünschte Ausstattung, Architektur, mögliche spätere Erweiterungen, Service und Budget. Je nach Projekt kann deshalb ein anderes System sinnvoll sein. Wichtig ist, dass das Dach technisch zur Situation passt und auch langfristig bei Qualität, Ersatzteilen und Service überzeugt.
Mit welchen Herstellern arbeitet Thöny Metall bei Lamellendächern?
Thöny Metall ist nicht an einen einzelnen Hersteller gebunden. Wir arbeiten mit ausgewählten und bewährten Systemanbietern zusammen, beispielsweise Pallazzo und weinor. Entscheidend ist für uns aber nicht der Markenname allein, sondern welches System technisch, optisch und wirtschaftlich zum konkreten Projekt passt. Wir verkaufen deshalb nicht einfach einen bestimmten Hersteller, sondern wählen aus bewährten Systemen die Lösung, die zu Nutzung, Architektur, Standort, Schneelast und Budget passt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Lamellendach und einem Glasdach?
Ein Glasdach schützt dauerhaft von oben vor Regen und lässt gleichzeitig sehr viel Tageslicht durch. Für die Beschattung wird bei Bedarf eine separate Beschattung ergänzt. Ein Lamellendach ist dagegen flexibel verstellbar: Die Lamellen können geöffnet, geneigt oder geschlossen werden. Dadurch lassen sich Sonne, Schatten und Belüftung sehr direkt regulieren. Der Nachteil gegenüber einem Glasdach ist, dass ein Lamellendach – besonders bei geschlossenen Lamellen – den angrenzenden Innenräumen mehr Tageslicht nehmen kann. Welche Lösung besser passt, hängt deshalb davon ab, was wichtiger ist: maximaler Lichteinfall und dauerhafter Wetterschutz oder flexible Beschattung und ein öffnendes Dach.
Welche Farben und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es bei einem Lamellendach?
Je nach Hersteller stehen verschiedene Standardfarben und teilweise auch Sonderfarben zur Verfügung. Zusätzlich beeinflussen Pfostenpositionen, Lamellenrichtung, Verglasungen, ZIP-Screens und Beleuchtung die Gesamtwirkung des Dachs. Ziel ist, das Lamellendach so zu planen, dass es möglichst gut zur bestehenden Architektur und zur Terrasse passt.
Was passiert, wenn ein Standardsystem nicht zum Projekt passt?
Wenn ein Standardsystem nicht direkt zum Projekt passt, prüfen wir, ob sich das Lamellendach mit individuellen Metallbauteilen sinnvoll ergänzen lässt. Mit Sonderkonsolen, Stahlträgern, Unterkonstruktionen oder angepassten Anschlüssen können so auch Situationen gelöst werden, die mit einer reinen Kataloglösung nicht funktionieren.
Kann Thöny Metall individuelle Sonderteile und Stahlkonstruktionen selbst anfertigen?
Ja. Durch unseren eigenen Metallbau können wir unter anderem Sonderkonsolen, Unterkonstruktionen, Stahlträger, Adapter oder individuelle Anschlüsse selbst anfertigen. Das ist besonders bei schwierigen Einbausituationen ein Vorteil, weil wir nicht ausschliesslich auf die Standarddetails des jeweiligen Herstellers angewiesen sind.
Wie wichtig sind Ersatzteile und Service bei der Auswahl eines Lamellendachs?
Sehr wichtig. Ein Lamellendach besteht nicht nur aus Aluminiumprofilen, sondern auch aus Motoren, Steuerungen, Sensoren und beweglichen Bauteilen. Diese können nach vielen Jahren Wartung oder Ersatz benötigen. Deshalb achten wir bei der Systemwahl nicht nur auf Optik und Preis, sondern auch auf technische Dokumentation, Ersatzteilversorgung und langfristigen Service.
Sind alle Lamellendächer mit denselben Abmessungen technisch vergleichbar?
Nein. Zwei Lamellendächer mit denselben Aussenmassen können technisch sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Unterschiede gibt es zum Beispiel bei Profilen, Lamellen, Antrieben, Entwässerung, zulässigen Schnee- und Windlasten, möglichen Feldgrössen und bei der späteren Erweiterbarkeit. Gleiche Abmessungen bedeuten deshalb nicht automatisch, dass zwei Systeme technisch gleichwertig oder direkt vergleichbar sind.
Warum bietet Thöny Metall nicht jedes Lamellendach-System am Markt an?
Wir bieten bewusst nicht jedes Lamellendach-System am Markt an. Entscheidend ist für uns nicht die grösstmögliche Auswahl, sondern dass ein System bei Qualität, Statik, Verarbeitung, Service und Ersatzteilversorgung langfristig überzeugt. Deshalb arbeiten wir lieber mit einer überschaubaren Auswahl bewährter Systeme, hinter denen wir technisch stehen können und die sich auch viele Jahre nach der Montage noch sinnvoll betreuen lassen. Aus diesem Grund übernehmen wir keine reinen Montagen von Produkten, die wir nicht kennen oder bei denen wir nicht hinter der technischen Qualität und langfristigen Betreuung stehen können.
Wer montiert mein Lamellendach?
Die Montage wird durch Thöny Metall ausgeführt. Dadurch bleiben Planung, technische Details und Umsetzung in einer Hand. Für den Kunden bedeutet das: ein Ansprechpartner vom ersten Richtpreis über die Planung bis zur fertigen Montage und auch danach.
Wie lange dauert die eigentliche Montage eines Lamellendachs?
Die eigentliche Montage eines normalen Lamellendachs dauert meist nur wenige Tage. Zusätzliche Glasschiebewände, ZIP-Screens, Fundamente oder Sonderkonstruktionen können den Aufwand entsprechend erhöhen. Der grösste Teil der Projektzeit entsteht deshalb meist nicht auf der Baustelle, sondern vorher durch Planung, Produktion und Terminabstimmung.
In welchen Regionen montiert Thöny Metall Lamellendächer?
Der Schwerpunkt von Thöny Metall liegt in der Region Zürichsee sowie in den angrenzenden Gebieten der Kantone Zürich und St. Gallen. Je nach Projektgrösse und Aufgabenstellung sind auch Montagen ausserhalb dieses Kerngebiets möglich.
Wie reinigt man die Lamellen richtig?
Für die normale Reinigung reichen in der Regel Wasser, ein mildes Reinigungsmittel und weiche Bürsten oder Tücher aus. Aggressive oder scheuernde Reinigungsmittel sollten vermieden werden. Auch mit Hochdruckreinigern sollte vorsichtig umgegangen werden, insbesondere bei Dichtungen, Motoren und beweglichen Bauteilen. Massgebend bleiben die Pflegehinweise des jeweiligen Systems.
Wie werden Dachrinne und Entwässerung gereinigt?
Rinnen und Abläufe sollten regelmässig von Laub, Schmutz und anderen Ablagerungen befreit werden. Verstopfte Abläufe können dazu führen, dass Regenwasser nicht mehr sauber abgeführt wird und an unerwünschten Stellen überläuft oder stehen bleibt. Besonders nach dem Herbst oder bei vielen Bäumen in der Nähe lohnt sich eine Kontrolle.
Welche regelmässigen Wartungsarbeiten benötigt ein Lamellendach?
Neben der regelmässigen Reinigung sollten vor allem die beweglichen Bauteile, Entwässerung, Dichtungen, Motoren und Sensoren kontrolliert werden. Wie oft eine Wartung sinnvoll ist, hängt vom verwendeten System, Standort und der Beanspruchung ab. Wichtig ist vor allem, Verschmutzungen und kleine Probleme früh zu erkennen, bevor daraus grössere Schäden oder Funktionsstörungen entstehen.
Können defekte Motoren, Steuerungen und Sensoren später ersetzt werden?
Ja. Bei hochwertigen Lamellendach-Systemen können Motoren, Steuerungen und Sensoren in der Regel auch später ersetzt werden. Genau deshalb achten wir bei der Systemwahl nicht nur auf das Dach selbst, sondern auch auf Ersatzteilversorgung und langfristigen Service. Ein Lamellendach soll schliesslich nicht nur heute funktionieren, sondern auch in vielen Jahren noch reparierbar und betreubar sein.
Wie lange hält ein hochwertiges Lamellendach?
Ein hochwertiges Lamellendach ist auf eine langfristige Nutzung ausgelegt. Die Aluminiumkonstruktion selbst kann bei guter Pflege viele Jahre halten. Verschleissteile wie Motoren, Steuerungen, Sensoren oder Dichtungen können im Laufe der Zeit gewartet oder ersetzt werden. Genau deshalb sind für uns neben der Konstruktion auch Ersatzteilversorgung und langfristiger Service wichtige Kriterien bei der Systemwahl.
Welche Garantie gibt es auf ein Lamellendach?
Die Garantiebedingungen unterscheiden sich je nach Hersteller und Bauteil. Konstruktion, Motoren, Steuerungen, Beschichtung oder Zubehör können unterschiedliche Garantiefristen haben. Deshalb geben wir keine pauschale Garantiezeit für jedes Lamellendach an, sondern richten uns nach den konkreten Bedingungen des eingesetzten Systems. Wichtig ist für uns neben der Garantie auch, dass Ersatzteile und Service langfristig verfügbar bleiben.
Was passiert nach der Montage, wenn später Fragen oder Probleme auftreten?
Auch nach der Montage bleibt Thöny Metall Ihr Ansprechpartner für das ausgeführte Projekt. Bei technischen Fragen, Servicebedarf, Ersatzteilen oder späteren Erweiterungen können Sie sich weiterhin direkt an uns wenden. Für uns endet ein Projekt nicht mit dem letzten Montagetag.
Lamellendächer und Pergolen in der Region Zürichsee
Thöny Metall plant und montiert Lamellendächer und Pergolen vor allem in der Region Zürichsee sowie in den angrenzenden Gebieten der Kantone Zürich und St. Gallen. Je nach Projektgrösse und Aufgabenstellung sind auch Montagen ausserhalb dieses Kerngebiets möglich.