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Glasdach & Kaltwintergarten · Wissen aus der Praxis

Glasdach & Kaltwintergarten. Kosten, Planung und Technik verständlich erklärt.

Was kostet ein Glasdach oder Kaltwintergarten? Welche Rolle spielen Schneelast, Beschattung, Verglasung, Fundamente oder Baubewilligung? Thöny Metall beantwortet die wichtigsten Fragen aus der Praxis, zeigt konkrete Preisbeispiele und erklärt, worauf es von der ersten Idee bis zur Umsetzung ankommt.

Glasdach oder Kaltwintergarten – was ist der Unterschied?

Glasdach

Ein Glasdach ist eine dauerhafte Terrassenüberdachung aus einer tragenden Aluminium- oder Metallkonstruktion mit Verbundsicherheitsglas. Es schützt die Terrasse von oben vor Regen und Schnee, während die Seiten offen bleiben. Ein Glasdach ist eine geschützte, aber seitlich offene Terrasse.

Kaltwintergarten

Ein Kaltwintergarten besteht aus einem Glasdach und zusätzlichen seitlichen Verglasungen, beispielsweise Glasschiebewänden oder Festverglasungen. Dadurch entsteht ein stärker geschützter, unbeheizter Aussenraum. Ein Kaltwintergarten ist eine überdachte und seitlich verglaste, unbeheizte Terrasse.

Was kostet ein Glasdach oder Kaltwintergarten?

Die folgenden Preisbeispiele dienen als grobe Orientierung und gelten bei normaler Montagesituation im Erdgeschoss.

Preisbeispiele Glasdach

Ohne Beschattung und Seitenverglasung, inklusive Planung, Lieferung, Montage und MwSt.

  • Glasdach ca. 3 × 3 m: ca. CHF 13'000
  • Glasdach ca. 4 × 3 m: ca. CHF 15'000
  • Glasdach ca. 5 × 3,5 m: ca. CHF 20'000
  • Glasdach ca. 6 × 4 m: ca. CHF 24'000

Preisbeispiele Kaltwintergarten

Glasdach mit Glasschiebewänden an Front und beiden Seiten, ohne Dachbeschattung, inklusive Planung, Lieferung, Montage und MwSt.

  • Kaltwintergarten ca. 3 × 3 m: ca. CHF 27'000
  • Kaltwintergarten ca. 4 × 3 m: ca. CHF 30'000
  • Kaltwintergarten ca. 5 × 3,5 m: ca. CHF 39'000
  • Kaltwintergarten ca. 6 × 4 m: ca. CHF 45'000

Beispiel für zusätzliche Ausstattung bei ca. 5 × 3,5 m

  • Glasdach Grundausführung: ca. CHF 20'000
  • Rundum verglast mit Glasschiebewänden: ca. CHF 39'000
  • Komplette Verglasung plus Dachbeschattung: ca. CHF 46'000
  • Dachbeschattung WGM: ca. CHF 7'000 zusätzlich
  • Glasschiebewand Front ca. 5 m: ca. CHF 7'500 zusätzlich
  • Glasschiebewand Seite ca. 3,5 m: ca. CHF 6'000 zusätzlich
  • ZIP-Screen Seite ca. 3,5 m: ca. CHF 4'500 zusätzlich
  • ZIP-Screen Front ca. 5 m: ca. CHF 5'500 zusätzlich

Der genaue Preis hängt unter anderem von Grösse, Schneelast, Spannweiten, Montageort, Gebäudeanschluss und gewünschter Ausstattung ab.

Eigenen Richtpreis für Glasdach oder Kaltwintergarten berechnen

88 Fragen & Antworten zu Glasdach und Kaltwintergarten

Praxiswissen zu Kosten, Technik, Statik, Verglasung, Beschattung, Planung, Montage, Systemen und Service.

Was kostet ein Glasdach bei Thöny Metall?

Ein Glasdach nach Mass beginnt bei Thöny Metall je nach Grösse und Einbausituation ungefähr im Bereich von CHF 13'000 bis 15'000 inklusive Planung, Lieferung, Montage und MwSt. Zur Orientierung: ca. 3 × 3 m rund CHF 13'000, 4 × 3 m rund CHF 15'000, 5 × 3,5 m rund CHF 20'000 und 6 × 4 m rund CHF 24'000. Die Beispiele gelten ohne Beschattung und Seitenverglasung bei normaler Montagesituation im Erdgeschoss. Der genaue Preis hängt unter anderem von Grösse, Schneelast, Spannweiten, Montageort, Gebäudeanschluss und gewünschter Ausstattung ab. Für die eigene Situation kann der Richtpreis-Konfigurator mit den tatsächlichen Massen und Optionen genutzt werden.

Was kostet ein Kaltwintergarten bei Thöny Metall?

Ein Kaltwintergarten besteht im Grundsatz aus einem Glasdach mit zusätzlichen seitlichen Verglasungen. Als Orientierung für ein Glasdach mit Glasschiebewänden an Front und beiden Seiten, ohne Dachbeschattung und bei normaler Montagesituation im Erdgeschoss: ca. 3 × 3 m rund CHF 27'000, 4 × 3 m rund CHF 30'000, 5 × 3,5 m rund CHF 39'000 und 6 × 4 m rund CHF 45'000 – inklusive Planung, Lieferung, Montage und MwSt. Beschattung, ZIP-Screens, LED, Fundamente, Kranarbeiten oder besondere Gebäudeanschlüsse können den Preis zusätzlich verändern.

Was kostet zusätzliche Ausstattung?

Bei einem typischen Glasdach von ca. 5 × 3,5 m liegt die Grundausführung bei rund CHF 20'000. Mit kompletter Verglasung an Front und beiden Seiten liegt dasselbe Projekt bei rund CHF 39'000, mit zusätzlicher Dachbeschattung bei rund CHF 46'000. Als grobe Orientierung: Dachbeschattung bei 5 × 3,5 m ca. CHF 7'000, Glasschiebewand Front 5 m ca. CHF 7'500, seitlich 3,5 m ca. CHF 6'000, ZIP seitlich 3,5 m ca. CHF 4'500 und ZIP Front 5 m ca. CHF 5'500. Ein Kaltwintergarten ist deshalb nicht einfach ein Glasdach mit ein paar kleinen Extras. Glasschiebewände, Laufschienen, Beschattung und der höhere Montageaufwand können den Gesamtpreis gegenüber einem reinen Glasdach mehr als verdoppeln.

Warum berechnet Thöny Metall Glasdächer nicht einfach pro Quadratmeter?

Weil ein pauschaler Quadratmeterpreis bei Glasdächern oft zu ungenau ist. Zwei Dächer mit derselben Fläche können technisch und preislich deutlich unterschiedlich sein. Entscheidend sind unter anderem Breite und Tiefe, Spannweiten, Schneelast, Anzahl der Pfosten, Montageort, Gebäudeanschluss und gewünschte Ausstattung. Ein 20 m² grosses Glasdach mit einfacher Konstruktion und guter Zugänglichkeit kann deshalb günstiger sein als ein kleineres Dach mit grosser Ausladung, hoher Schneelast oder aufwendigem Anschluss. Thöny Metall berechnet den Richtpreis deshalb bewusst nicht einfach nach Quadratmetern. Im Konfigurator werden reale Abmessungen und ausgewählte Optionen berücksichtigt.

Wie genau ist der Richtpreis von Thöny Metall?

Der Richtpreis soll Ihnen eine realistische Einschätzung geben, in welcher Grössenordnung sich Ihr Projekt bewegt. Berechnet werden die tatsächlichen Dachmasse, die gewählte Ausstattung sowie die voraussichtlichen Kosten für Planung und Montage. Die Richtpreise orientieren sich an realen Projekten und typischen Bedingungen rund um den Zürichsee. Bei üblichen Projekten liegt der Richtpreis deshalb bereits relativ nahe an der späteren Offerte. Abweichungen können entstehen, wenn beim Vor-Ort-Termin besondere Fundamente, anspruchsvolle Gebäudeanschlüsse, erschwerte Zugänglichkeit oder weitere technische Anforderungen sichtbar werden. Der definitive Preis entsteht nach Vor-Ort-Termin und technischer Prüfung.

Was ist im Richtpreis von Thöny Metall enthalten?

Der Richtpreis berücksichtigt das konfigurierte Glasdach oder den Kaltwintergarten inklusive der gewählten Ausstattung sowie die voraussichtlichen Kosten für Planung, Lieferung und Montage. Glasschiebewände, Dachbeschattung, ZIP-Screens oder LED-Beleuchtung werden direkt einbezogen, wenn sie im Konfigurator ausgewählt werden. Nicht automatisch enthalten sind Arbeiten, die erst anhand der konkreten Situation vor Ort sicher beurteilt werden können, beispielsweise Fundamente, Kranarbeiten, besondere Fassadenanschlüsse, Abdichtungen oder weitere bauseitige Arbeiten.

Welche Zusatzkosten können bei einem Glasdach oder Kaltwintergarten entstehen?

Zusätzliche Kosten entstehen vor allem dann, wenn Montagesituation oder Gebäude besondere Anforderungen mitbringen. Typische Beispiele sind Fundamente oder Betonarbeiten, Kranarbeiten, erschwerte Zugänglichkeit, Montage im Obergeschoss oder auf einer Dachterrasse, besondere Fassaden- oder Balkonanschlüsse, Abdichtungen, Elektroarbeiten, Anpassungen am Bestand oder spezielle Metallbaukonstruktionen. Thöny Metall klärt diese Punkte beim Termin vor Ort, bevor die definitive Offerte erstellt wird.

Warum gibt es die definitive Offerte erst nach einem Vor-Ort-Termin?

Der Richtpreis zeigt bereits früh, in welcher Grössenordnung sich das Projekt bewegt. Für eine definitive Offerte muss Thöny Metall die tatsächliche Situation jedoch vor Ort beurteilen. Dabei prüfen wir unter anderem exakte Masse, Gebäudeanschluss, Befestigungsmöglichkeiten, Untergrund, Entwässerung und Zugänglichkeit. Der Richtpreis klärt das Budget. Der Termin vor Ort klärt das Projekt.

Kann ich den Preis erfahren, bevor jemand zu mir nach Hause kommt?

Ja. Genau dafür hat Thöny Metall den Richtpreis-Konfigurator entwickelt. Sie geben ungefähre Masse ein und wählen gewünschte Ausstattung wie Glasschiebewände, Dachbeschattung, ZIP-Screens oder LED-Beleuchtung. Um den Preisrahmen zu sehen, müssen Sie keine Kontaktdaten angeben. Kontaktdaten werden erst benötigt, wenn Sie Ihre Konfiguration übermitteln oder den nächsten Schritt gemeinsam mit Thöny Metall gehen möchten.

Was kostet eine Dachbeschattung für ein Glasdach?

Als grobe Orientierung kostet eine Dachbeschattung bei ca. 3 × 3 m rund CHF 5'000–6'000, bei 5 × 3,5 m rund CHF 7'000 und bei 6 × 4 m rund CHF 8'000–9'000 zusätzlich. Viele Dachbeschattungssysteme sind nur bis zu einer bestimmten maximalen Breite erhältlich. Je nach System liegt diese häufig ungefähr bei 6 bis 6,5 m; bei grosser Ausladung kann die mögliche Breite früher begrenzt sein. Bei breiteren Glasdächern werden deshalb oft zwei getrennte Beschattungsanlagen benötigt.

Was kostet ein ZIP-Screen?

Als grobe Orientierung kostet ein ZIP-Screen an einer Seite von ca. 3,5 m rund CHF 4'500 zusätzlich, an einer Front von ca. 5 m rund CHF 5'500 zusätzlich. Gerade bei einem Glasdach mit Mittelpfosten in der Front empfiehlt Thöny Metall oft zwei separate ZIP-Screens. So kann beispielsweise die Lounge beschattet bleiben, während die andere Seite offen bleibt und weiterhin als Durchgang in den Garten genutzt werden kann. ZIP-Screens sind vor allem für tief stehende Sonne, Blend- und Sichtschutz sinnvoll und ergänzen eine Dachbeschattung.

Was kostet eine Glasschiebewand?

Der Preis hängt hauptsächlich von der Breite der zu verglasenden Seite ab. Als grobe Orientierung inklusive Montage: ca. 3 m rund CHF 5'000, ca. 3,5 m rund CHF 6'000 und ca. 5 m rund CHF 7'500 zusätzlich. Werden mehrere Seiten im selben Projekt verglast, wird der Montageaufwand im Verhältnis günstiger, da Vorbereitung und Montage teilweise gemeinsam genutzt werden können. Im Richtpreis-Konfigurator können Front und Seiten ausgewählt und die Preiswirkung direkt geprüft werden.

Warum können Angebote für Glasdächer preislich so stark voneinander abweichen?

Bei Glasdächern und Kaltwintergärten können Angebote für scheinbar ähnliche Projekte preislich stark auseinanderliegen. Angebote zu vergleichen ist gut und wichtig – aber dann bitte richtig. Ein Glasdach mit VSG, Aluminiumkonstruktion, statischer Auslegung und elektrischer Beschattung ist beispielsweise nicht direkt mit einem Polycarbonatdach, Kunststoffelementen oder einer manuellen Beschattung vergleichbar. Auch der Leistungsumfang spielt eine grosse Rolle. Fundamente, Kran, Elektroarbeiten oder andere Leistungen können bereits enthalten sein oder separat als bauseits ausgewiesen werden. Bei Thöny Metall achten wir unter anderem auf: • Verbundsicherheitsglas • Aluminium-Systemkonstruktion • geprüfte Statik und passende Schneelast • elektrische Beschattung • klar definierte Montage- und Nebenleistungen • langfristigen Service und Ersatzteilversorgung Andere Lösungen können ebenfalls sinnvoll sein – sie sind aber nicht automatisch direkt vergleichbar. Wenn zwei Angebote stark voneinander abweichen oder Sie unsicher sind, melden Sie sich bei Thöny Metall. Wir erklären Ihnen gerne, wo die technischen oder preislichen Unterschiede liegen und worauf Sie beim Vergleich achten sollten. Ein Glasdach oder Kaltwintergarten baut man in der Regel einmal. Deshalb sollte die Lösung nicht nur beim Kauf passen, sondern auch langfristig zuverlässig funktionieren.

Wie gross kann ein Glasdach werden?

Glasdächer können deutlich grösser gebaut werden, als viele zunächst erwarten. Entscheidend sind Breite und Tiefe, Schneelast, Spannweiten, Pfostenanordnung, gewähltes System und der Gebäudeanschluss. Im Richtpreis-Konfigurator von Thöny Metall können typische Glasdächer bis etwa 10,5 m Breite und 5,0 m Tiefe berechnet werden. Das ist keine allgemeine technische Maximalgrösse. Grössere oder besondere Konstruktionen werden individuell geplant. Je grösser das Dach wird, desto wichtiger werden Statik, Profilwahl und sinnvolle Pfostenverteilung.

Wann braucht ein Glasdach einen Mittelpfosten?

Das lässt sich nicht allein über eine feste Gesamtbreite beantworten. Ob ein zusätzlicher Pfosten notwendig wird, hängt von Breite, Tiefe, Schneelast, System und statischer Auslegung ab. Bei grösseren Spannweiten kann ein zusätzlicher Pfosten erforderlich sein, um das Dach sicher und wirtschaftlich auszuführen. Thöny Metall plant die Pfostenaufteilung so, dass Statik, Optik und spätere Nutzung zusammenpassen.

Welche Schneelast muss ein Glasdach tragen?

Die notwendige Schneelast hängt vom Standort und von der Höhenlage ab. Ein Projekt am Zürichsee kann andere Anforderungen haben als ein Gebäude in einer deutlich höher gelegenen Region. Der Richtpreis-Konfigurator von Thöny Metall ist so ausgelegt, dass typische Schneelasten von ungefähr 100 bis 150 kg/m² eine relativ genaue Preisorientierung ergeben. Liegt die erforderliche Schneelast darunter, kann sich der definitive Preis etwas reduzieren. Liegt sie deutlich über 150 kg/m², können stärkere Profile, zusätzliche Pfosten oder ein anderes System notwendig werden und den Preis erhöhen. Für die definitive Ausführung wird der konkrete Projektstandort berücksichtigt.

Was passiert bei einem Projekt in höherer Lage?

In höher gelegenen Regionen ist in der Regel mit einer höheren Schneelast zu rechnen. Dadurch können stärkere Profile, zusätzliche Pfosten, kleinere Spannweiten oder ein anderes System notwendig werden. Das ist grundsätzlich kein Problem, muss aber bei Planung und Statik berücksichtigt werden. Der Richtpreis-Konfigurator bildet typische Schneelasten von etwa 100 bis 150 kg/m² gut ab. Bei höheren Anforderungen wird die Konstruktion für die definitive Offerte angepasst.

Spielt Windlast ebenfalls eine Rolle?

Ja. Neben der Schneelast muss auch die Windlast berücksichtigt werden. Besonders relevant ist sie bei exponierten Standorten, grossen Verglasungen, seitlichen Glasflächen und ZIP-Screens. Sie kann Einfluss auf Profile, Befestigungen, Pfosten und die Wahl des Systems haben. Thöny Metall berücksichtigt deshalb die konkrete Einbausituation und die zu erwartenden Belastungen.

Braucht ein Glasdach Fundamente?

Ja. Ein Glasdach braucht eine tragfähige Fundamentierung. Auch Glasschiebewände benötigen in der Regel geeignete Streifenfundamente. Je nach geplanter Nutzung kann es sinnvoll sein, statt einzelner Fundamente gleich eine komplette Bodenplatte auszuführen. Bei Dachterrassen mit klassischem Flachdachaufbau werden dagegen normalerweise keine Betonfundamente in den Dachaufbau eingebracht. Hier arbeitet Thöny Metall je nach Situation mit Stahlplatten oder Stahlkonstruktionen zur Lastverteilung und Befestigung. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Erdgeschoss-Terrasse, bestehender Konstruktion und Dachaufbau ab.

Kann an einer gedämmten Fassade montiert werden?

In vielen Fällen ja. Die Befestigung darf jedoch nicht einfach nur in der Dämmung erfolgen, sondern muss die Kräfte zuverlässig in den tragenden Baukörper ableiten. Dafür können spezielle Befestigungen, Distanzlösungen oder Metallkonstruktionen notwendig sein. Eine Alternative kann ein freistehendes Glasdach direkt vor der Fassade sein. Dadurch kann die Gebäudehülle weitgehend unangetastet bleiben und tragende Durchdringungen der Fassade lassen sich reduzieren oder vermeiden. Thöny Metall prüft die vorhandene Fassade und die sinnvolle Befestigung vor Ort.

Sind Balkonanschlüsse und Sonderkonstruktionen möglich?

Ja. Balkone, bestehende Stahlkonstruktionen, ungewöhnliche Fassaden oder schwierige Anschlussdetails müssen nicht automatisch ein Ausschlusskriterium sein. Thöny Metall kann bewährte Systemlösungen bei Bedarf mit Stahlträgern, Sonderkonsolen, zusätzlichen Pfosten oder individuellen Anschlussdetails ergänzen. Damit lassen sich Projekte lösen, bei denen eine reine Kataloglösung an ihre Grenzen kommt. Statik, Anschluss, Optik, Montage und Kosten werden dabei projektbezogen beurteilt.

Wie tief kann ein Glasdach gebaut werden?

Die mögliche Tiefe hängt vom System, der Breite, Schneelast und statischen Auslegung ab. Im öffentlichen Richtpreis-Konfigurator von Thöny Metall können Glasdächer bis 5,0 m Tiefe berechnet werden. Grössere Tiefen sind damit nicht grundsätzlich ausgeschlossen, können aber stärkere Profile, zusätzliche Pfosten oder eine andere Konstruktion erfordern. Solche Projekte werden technisch und wirtschaftlich individuell geprüft.

Kann ein Glasdach auch freistehend gebaut werden?

Ja. Ein Glasdach muss nicht zwingend an der Hausfassade befestigt werden. Eine freistehende Konstruktion kann sinnvoll sein, wenn die Gebäudehülle nicht durchdrungen werden soll, die Fassade für eine Befestigung ungeeignet ist oder die überdachte Fläche nicht direkt am Gebäude liegt. Je nach Ausführung sind dafür zusätzliche Pfosten und entsprechende Fundamente notwendig. Thöny Metall beurteilt, ob Wandanschluss oder freistehende Lösung technisch und optisch besser passt.

Welches Glas wird für ein Glasdach verwendet?

Im Dachbereich verwendet Thöny Metall Verbundsicherheitsglas (VSG). Je nach Grösse, Spannweite, Statik, Schneelast und System kommen typischerweise Glasstärken von etwa 10 oder 12 mm zum Einsatz. VSG bietet zusätzlich gestalterische Möglichkeiten. Über Folien beziehungsweise Zwischenlagen können beispielsweise matte oder farbige Ausführungen realisiert werden. Eine Festverglasung mit matter Folie kann so gleichzeitig Wetter- und Sichtschutz übernehmen.

Wie viel Gefälle braucht ein Glasdach?

Thöny Metall versucht Glasdächer grundsätzlich nicht unnötig flach zu planen und orientiert sich in vielen Fällen an ungefähr 5° Dachneigung oder mehr. Ein ausreichendes Gefälle unterstützt die sichere Regenwasserableitung, reduziert stehendes Wasser und Verschmutzungen und erleichtert funktionierende Anschlussdetails. Gerade bei geringer Anschlusshöhe an der Fassade kann die verfügbare Höhe für Gefälle und Konstruktion zu einem wichtigen Planungspunkt werden.

Kann ein bestehendes Fundament für ein Glasdach verwendet werden?

Grundsätzlich ja, wenn Lage, Abmessungen und Tragfähigkeit zur neuen Konstruktion passen. Ob ein bestehendes Fundament geeignet ist, lässt sich jedoch nicht allein an der sichtbaren Oberfläche beurteilen. Grösse, Tiefe und mögliche Lastaufnahme müssen bekannt oder prüfbar sein. Eine vorhandene Garten- oder Bodenplatte ist deshalb nicht automatisch ein geeignetes Fundament für die Dachpfosten. Thöny Metall prüft vor Ort, was übernommen werden kann und wo neue Fundamente notwendig sind.

Sind L-Formen oder ungewöhnliche Grundrisse möglich?

Ja. Nicht jede Terrasse ist rechteckig. L-Formen, Rücksprünge, Ausschnitte oder andere besondere Grundrisse können je nach Situation durch eine Kombination aus Systemtechnik und individuellem Metallbau gelöst werden. Der Vorteil von Thöny Metall liegt darin, dass das Projekt nicht zwingend in ein Standardsystem gepresst werden muss. Die Konstruktion kann an das Gebäude angepasst werden, sofern die Lösung technisch und wirtschaftlich sinnvoll bleibt.

Kann ein Glasdach auch auf einer Dachterrasse oder einem Balkon montiert werden?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Bei Dachterrassen und Balkonen ist die Planung jedoch meist anspruchsvoller als bei einer Terrasse im Erdgeschoss. Entscheidend sind unter anderem Tragfähigkeit, Befestigungsmöglichkeiten, bestehender Dachaufbau, Abdichtung, Windlast und Zugänglichkeit für die Montage. Bei klassischen Flachdachaufbauten arbeitet Thöny Metall je nach Situation beispielsweise mit Stahlplatten oder individuell geplanten Stahlkonstruktionen zur Lastverteilung und Befestigung, anstatt einfach Fundamente in den bestehenden Dachaufbau einzubringen. Je nach Zugänglichkeit kann für Profile und Glas zusätzlich ein Kran erforderlich sein. Solche Projekte werden individuell vor Ort geplant und technisch beurteilt.

Wie laut ist Regen auf einem Glasdach?

Regen ist auf einem Glasdach hörbar – wie stark, hängt vor allem von Regenintensität, Glasgrösse und Konstruktion ab. Bei normalem Regen entsteht ein typisches, gut wahrnehmbares Regengeräusch. Bei starkem Regen oder Hagel wird es entsprechend deutlich lauter. Im Vergleich zu gewissen leichten Kunststoff- oder Blechüberdachungen wirkt ein massives Glasdach jedoch anders und weniger «hohl». Da ein Glasdach oder Kaltwintergarten in erster Linie ein geschützter Aussenbereich ist, gehört das Regengeräusch bis zu einem gewissen Grad zur Nutzung dazu.

Wie wird das Regenwasser bei einem Glasdach abgeführt?

Das Regenwasser wird über das Gefälle der Verglasung zur integrierten Dachrinne geführt und von dort über die vorgesehenen Entwässerungen kontrolliert abgeleitet. Je nach System verläuft das Fallrohr sichtbar oder wird möglichst unauffällig in die Konstruktion beziehungsweise einen Pfosten integriert. Wichtig ist, dass nicht nur das Glasdach selbst, sondern auch die weitere Ableitung des Wassers zur vorhandenen Situation passt. Je nach Grundstück kann das Wasser beispielsweise an eine bestehende Entwässerung angeschlossen oder auf dem Grundstück weitergeführt werden. Thöny Metall berücksichtigt deshalb bei der Planung Gefälle, Dachfläche, Entwässerung und die vorhandene Bausituation gemeinsam. Eine funktionierende Entwässerung gehört von Anfang an zur technischen Planung.

Was ist der Unterschied zwischen Glasschiebewand und Schiebe-Dreh-Verglasung?

Die von Thöny Metall eingesetzten klassischen Glasschiebewände sind in der Regel unten laufend. Das Gewicht der Elemente wird über die untere Führung getragen, weshalb dort eine tragfähige Unterkonstruktion beziehungsweise Fundamentierung benötigt wird. Schiebe-Dreh-Systeme werden von Thöny Metall dagegen als hängende Systeme eingesetzt. Die Last der Gläser hängt am Dach. Deshalb sollte bereits bei der Planung geklärt werden, welche Verglasung heute oder später gewünscht ist. Eine klassische Glasschiebewand lässt sich bei vielen Dächern nachrüsten. Eine hängende Schiebe-Dreh-Verglasung muss normalerweise bereits bei der Statik des Dachs berücksichtigt werden. Sie beeinflusst damit nicht nur die Verglasung, sondern die Konstruktion und Statik des gesamten Dachs.

Entsteht bei Glasschiebewänden eine Bodenschwelle?

Bei klassischen, unten laufenden Glasschiebewänden braucht es eine untere Führungsschiene. Wenn Terrasse oder Bodenbelag neu erstellt beziehungsweise erneuert werden, empfiehlt Thöny Metall, diese Schiene möglichst flächenbündig in den Bodenaufbau zu integrieren. Wenn der bestehende Boden nicht verändert werden kann oder soll, wird die Schiene auf dem vorhandenen Belag montiert. Dann bleibt eine sicht- und spürbare Schwelle. Deshalb wird die Verglasung idealerweise gemeinsam mit dem bestehenden oder geplanten Bodenaufbau geplant.

Was passiert bei starkem Schlagregen?

Das Dach selbst ist wasserdicht. Seitliche Kaltverglasungen mit beweglichen Glasschiebewänden sind konstruktionsbedingt jedoch nicht zu 100 % luft- und wasserdicht. Bei starkem Schlagregen kann deshalb in geringem Umfang Feuchtigkeit über Schienen, Fugen oder Übergänge eindringen. Das ist keine Besonderheit eines einzelnen Herstellers, sondern typisch für bewegliche, unisolierte Kaltverglasungen. Thöny Metall plant Schienen, Anschlüsse und Entwässerung so, dass anfallende Feuchtigkeit kontrolliert abgeführt werden kann.

Können Front und Seiten unterschiedlich verglast werden?

Ja. Front und Seiten müssen nicht identisch ausgeführt werden. So kann beispielsweise die Front mit Glasschiebewänden geöffnet werden, während eine stark bewitterte Seite mit Festverglasung geschlossen wird und eine andere Seite zunächst offen bleibt. Thöny Metall plant jede Seite nach Nutzung, Wetterseite, gewünschter Öffnung, Sichtschutz und Budget.

Ist Isolierglas bei einem Kaltwintergarten sinnvoll?

Thöny Metall rät bei einem klassischen Kaltwintergarten in der Regel von einer halb-warmen Mischlösung ab. Die dafür eingesetzten Dachsysteme sind normalerweise für VSG und nicht für einen vollständig gedämmten Isolierglasaufbau ausgelegt. Einzelne Isolierglasscheiben machen einen ansonsten ungedämmten Kaltwintergarten nicht zum Warmwintergarten: Profile, Anschlüsse und Schiebesysteme bleiben kalt und Wärme geht weiterhin schnell verloren. Dadurch entsteht eine vergleichsweise teure Zwischenlösung mit begrenztem Zusatznutzen; auch Kondensation kann weiterhin Thema bleiben. Thöny Metall empfiehlt deshalb eine klare Entscheidung: sauber geplanter Kaltwintergarten oder vollständig gedämmter Warmwintergarten, wenn dauerhaft beheizter Wohnraum gewünscht ist.

Kann ein Glasdach später zum Kaltwintergarten erweitert werden?

In vielen Fällen ja. Am einfachsten ist die spätere Erweiterung, wenn sie bereits beim Bau des Glasdachs mitgedacht wird. Pfosten, Fundamente, Bodenschienen, Entwässerung und gewünschtes Verglasungssystem können dann vorbereitet werden. Eine unten laufende Glasschiebewand lässt sich bei vielen Dächern später ergänzen. Eine hängende Schiebe-Dreh-Verglasung muss dagegen statisch bereits beim Dach berücksichtigt werden. Thöny Metall empfiehlt deshalb, spätere Wünsche früh anzusprechen – auch wenn die Verglasung erst Jahre später geplant ist.

Was ist der Unterschied zwischen Glasschiebewand und Festverglasung?

Eine Glasschiebewand bleibt flexibel und lässt sich je nach Wetter weit öffnen. Eine Festverglasung schliesst eine Seite dauerhaft und eignet sich besonders für eine Wetterseite, als Windschutz oder für permanenten Sichtschutz. Festverglasungen können beispielsweise mit matter oder farbiger Folie ausgeführt werden. Auch ein klassisches Fenster kann in eine Festverglasung integriert werden, damit eine geschlossene Seite trotzdem geöffnet oder belüftet werden kann. Thöny Metall kombiniert je nach Situation beispielsweise eine feste Wetter- oder Nachbarseite mit Schiebewänden zur Garten- oder Frontseite.

Kann eine ganze Front geöffnet werden?

Je nach Verglasungssystem kann eine Front sehr weit geöffnet werden. Bei klassischen Glasschiebewänden werden die Elemente hintereinander geschoben; seitlich bleibt deshalb ein Glaspaket stehen. Bei Schiebe-Dreh-Systemen können die Elemente seitlich geparkt werden und eine grössere freie Öffnung ermöglichen. Wie gross die tatsächliche Öffnung wird, hängt von Breite, Elementanzahl und System ab. Thöny Metall plant deshalb nicht nur, wie die Verglasung geschlossen aussieht, sondern auch, wie offen sich der Raum später anfühlen soll.

Entsteht in einem Kaltwintergarten Kondenswasser?

Ja, das kann je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit vorkommen. Ein Kaltwintergarten ist nicht vollständig wärmegedämmt. Trifft warme, feuchte Luft auf kaltes Glas oder Aluminium, kann Kondenswasser entstehen. Das Risiko steigt beispielsweise, wenn der Raum im Winter stark erwärmt und wenig gelüftet wird. Auch viele Pflanzen können die Luftfeuchtigkeit deutlich erhöhen und damit Kondensation begünstigen. Regelmässige Lüftung und eine Nutzung passend zum unbeheizten Raum helfen. Ein Kaltwintergarten sollte nicht wie ein dauerhaft beheizter Wohnraum behandelt werden.

Wie gut schützt ein Kaltwintergarten im Winter?

Ein Kaltwintergarten schützt im Winter sehr gut vor Wind, Regen und Schnee und ist deutlich geschützter als eine offene Terrasse. Er ist jedoch nicht wärmegedämmt. Die Raumtemperatur folgt deshalb wesentlich stärker der Aussentemperatur als in einem Wohnraum. Sonneneinstrahlung kann den Raum an klaren Wintertagen spürbar erwärmen. Mit Heizstrahlern oder einem geeigneten Ofen können für die Nutzung angenehme Temperaturen geschaffen werden. Die Wärme bleibt allerdings nur solange erhalten, wie die Wärmequelle läuft; danach kühlt der Raum relativ schnell wieder aus. Thöny Metall versteht den Kaltwintergarten deshalb als geschützten Aussenraum mit deutlich verlängerter Saison, nicht als Ersatz für einen beheizten Wohnraum.

Kann man einen Kaltwintergarten beheizen?

Ein Kaltwintergarten kann für die Nutzung temporär mit einem Heizstrahler oder einer geeigneten Wärmequelle angenehmer gemacht werden. Er ist energetisch jedoch nicht als dauerhaft beheizter Wohnraum konzipiert. Profile, Verglasungen und Anschlüsse sind nicht vollständig gedämmt und die eingebrachte Wärme geht entsprechend schnell verloren. Auch rechtlich wird zwischen unbeheiztem Kaltwintergarten und beheizter Gebäudeerweiterung unterschieden. Je nach Kanton können bei einer festen beziehungsweise dauerhaften Beheizung zusätzliche energetische Anforderungen relevant werden. Thöny Metall empfiehlt Wärme deshalb höchstens als temporären Komfort. Wer dauerhaft Wohnraumtemperatur möchte, sollte von Anfang an eine vollständig gedämmte Konstruktion planen.

Kann ein Glasdach später erweitert oder angepasst werden?

In vielen Fällen ja. Ein bestehendes Glasdach kann je nach System und ursprünglicher Planung später beispielsweise mit Glasschiebewänden, Festverglasungen, ZIP-Screens, Dachbeschattung oder Beleuchtung ergänzt werden. Entscheidend ist allerdings, ob die spätere Erweiterung bei der ursprünglichen Konstruktion berücksichtigt wurde. Gerade bei zusätzlichen Verglasungen oder hängenden Schiebe-Dreh-Systemen können Statik, Fundamente und Befestigungen eine wichtige Rolle spielen. Thöny Metall empfiehlt deshalb, mögliche spätere Wünsche bereits bei der Planung anzusprechen – auch wenn sie erst in einigen Jahren umgesetzt werden sollen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Glasdach und einem Kaltwintergarten?

Ein Glasdach schützt die Terrasse hauptsächlich von oben vor Regen und Schnee. Die Seiten bleiben offen oder werden nur teilweise geschlossen. Ein Kaltwintergarten entsteht, wenn das Glasdach zusätzlich mit seitlichen Verglasungen – beispielsweise Glasschiebewänden oder Festverglasungen – geschlossen wird. Dadurch entsteht ein deutlich besser geschützter Raum gegen Wind, Regen und Witterung. Ein Kaltwintergarten ist jedoch nicht wärmegedämmt wie ein Wohnraum. Glasdach = überdachte Terrasse. Kaltwintergarten = überdachte und verglaste Terrasse. Wer dauerhaft beheizten zusätzlichen Wohnraum möchte, benötigt dagegen einen entsprechend isolierten Warmwintergarten.

Kann ein Kaltwintergarten als Wohnraum genutzt werden?

Ein Kaltwintergarten erweitert die Terrasse deutlich und kann über einen grossen Teil des Jahres sehr angenehm genutzt werden. Ein vollwertiger, dauerhaft beheizter Wohnraum ist er jedoch nicht. Die Profile, Verglasungen und beweglichen Elemente sind nicht vollständig wärmegedämmt. Im Winter folgt die Temperatur deshalb stärker der Aussentemperatur als in einem normalen Wohnraum. An sonnigen Tagen kann sich der Raum auch im Winter angenehm erwärmen. Mit einem Heizstrahler oder einer anderen geeigneten Wärmequelle lässt sich die Aufenthaltszeit zusätzlich verlängern – nach dem Abschalten kühlt der Raum jedoch vergleichsweise schnell wieder aus. Wer einen Raum möchte, der das ganze Jahr auf Wohnraumtemperatur beheizt und wie ein Teil des Hauses genutzt werden soll, benötigt eine entsprechend isolierte Konstruktion beziehungsweise einen Warmwintergarten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kaltwintergarten und einem Warmwintergarten?

Ein Kaltwintergarten ist ein geschützter, nicht vollständig wärmegedämmter Raum. Er schützt vor Wind, Regen und Schnee und verlängert die Nutzung der Terrasse deutlich, ist aber nicht als dauerhaft beheizter Wohnraum gedacht. Ein Warmwintergarten wird dagegen wie ein Teil des Wohnhauses geplant. Dafür braucht es unter anderem wärmegedämmte Profile, Isolierglas, entsprechend ausgeführte Anschlüsse sowie einen passenden Boden- und Wandaufbau. Auch bei Planung, Baubewilligung, Energieanforderungen und Kosten liegen beide Lösungen deutlich auseinander. Kaltwintergarten = geschützter Aussenraum. Warmwintergarten = zusätzlicher beheizbarer Wohnraum.

Ist Sonnenschutzglas eine Alternative zur Dachbeschattung?

Sonnenschutzglas kann den Wärmeeintrag reduzieren, ersetzt eine bewegliche Beschattung aber nicht in jeder Situation. Der Vorteil von Sonnenschutzglas ist die permanente Wirkung ohne bewegliche Technik. Gleichzeitig reduziert es den solaren Eintrag auch dann, wenn Wärme im Frühling, Herbst oder Winter eigentlich erwünscht wäre. Eine bewegliche Beschattung lässt sich dagegen je nach Wetter und Nutzung steuern. Thöny Metall betrachtet deshalb Ausrichtung, Nutzung und gewünschte Flexibilität. In vielen Projekten ist eine bewegliche Beschattung vielseitiger; Sonnenschutzglas kann bei bestimmten Situationen trotzdem sinnvoll sein.

Kann die Beschattung per Funk oder App gesteuert werden?

Ja, je nach System. Dachbeschattungen und ZIP-Screens können über Fernbedienung, App oder Smart-Home-Lösungen gesteuert werden. Auch Sonnen-, Wind- oder Regensensoren sind je nach Produkt möglich. Thöny Metall empfiehlt jedoch nicht automatisch die maximal mögliche Technik. Mehr Technik kann Komfort bringen, macht ein System aber auch komplexer und schafft zusätzliche Komponenten, die irgendwann gewartet oder ersetzt werden können. So viel Technik wie sinnvoll – nicht so viel wie möglich.

Kann Sichtschutz in ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten integriert werden?

Ja. Sichtschutz kann beispielsweise über ZIP-Screens, Festverglasungen mit matter oder farbiger Folie oder andere geschlossene Elemente integriert werden. Dabei kann zwischen dauerhaftem Sichtschutz und einer Lösung gewählt werden, die nur bei Bedarf geschlossen wird. Thöny Metall plant Sichtschutz gemeinsam mit Verglasung, Beschattung und Nutzung. So kann beispielsweise eine Nachbarseite dauerhaft geschützt und eine andere Seite vollständig geöffnet werden.

Schützt ein ZIP-Screen auch vor Wind?

Ein ZIP-Screen kann Wind spürbar reduzieren, ersetzt jedoch keine Glasschiebe- oder Festverglasung. Durch die seitliche Führung ist das Tuch deutlich stabiler als bei einer frei hängenden Beschattung. Trotzdem bleibt es ein bewegliches textiles Bauteil mit zulässigen Windlasten. Wenn echter Windschutz die Hauptanforderung ist, empfiehlt Thöny Metall eine Verglasung. ZIP-Screens dienen in erster Linie als Sonnen-, Blend- und Sichtschutz; die Windreduktion ist ein zusätzlicher Effekt.

Braucht jedes Glasdach eine Beschattung?

Nein. Nicht jedes Glasdach braucht zwingend eine Beschattung. Ob eine Beschattung sinnvoll ist, hängt vor allem von Himmelsrichtung, Grösse des Glasdachs, Nutzung der Terrasse und der vorhandenen Beschattung durch Gebäude oder Bäume ab. Bei stark besonnten Terrassen kann sich der Bereich unter dem Glas im Sommer deutlich aufheizen. Gerade bei Süd- und Westausrichtung empfiehlt Thöny Metall deshalb häufig eine Dachbeschattung. Bei weniger sonnenexponierten Situationen kann ein Glasdach dagegen auch ohne Beschattung sinnvoll funktionieren. Wichtig ist, eine mögliche Beschattung bereits bei der Planung mitzudenken – auch wenn sie nicht von Anfang an montiert wird.

Kann eine Beschattung später nachgerüstet werden?

In vielen Fällen ja. Ob eine Dachbeschattung oder ein ZIP-Screen später nachgerüstet werden kann, hängt vom verwendeten System, den Abmessungen und der vorhandenen Konstruktion ab. Thöny Metall empfiehlt deshalb, eine mögliche spätere Beschattung bereits bei der Planung des Glasdachs mitzudenken. So können Platzverhältnisse, Befestigungsmöglichkeiten, Stromzuführung und die spätere Integration früh berücksichtigt werden. Bei bestehenden Glasdächern prüfen wir, ob eine Nachrüstung technisch sinnvoll und mit dem vorhandenen System kompatibel ist.

Kann ein Glasdach mit Beleuchtung ausgestattet werden?

Ja. Eine integrierte Beleuchtung ist bei vielen Glasdach-Systemen problemlos möglich. Thöny Metall setzt dabei je nach System beispielsweise auf integrierte LED-Spots oder dafür vorgesehene Beleuchtungslösungen. Wichtig ist, die Beleuchtung möglichst früh in die Planung einzubeziehen. Dann können Leitungsführung, Stromanschluss und Position der Leuchten sauber berücksichtigt werden.

Welche Farben sind bei einem Glasdach möglich?

Bei den meisten Glasdach-Systemen stehen verschiedene Standardfarben sowie je nach Hersteller zusätzliche RAL- und Sonderfarben zur Verfügung. Welche Farben konkret möglich sind, hängt vom gewählten System und Hersteller ab. Thöny Metall stimmt die Farbe möglichst auf Fassade, Fenster, Geländer und die bestehende Architektur ab. Sonderfarben sind grundsätzlich möglich, können aber je nach System mit Mehrkosten und längeren Lieferzeiten verbunden sein.

Was ist besser: Aufglas- oder Unterglasbeschattung?

Für den sommerlichen Hitzeschutz ist eine Aufglasbeschattung deutlich wirksamer. Sie fängt die Sonnenstrahlung bereits oberhalb der Verglasung ab und reduziert damit den Hitzestau unter dem Glas erheblich. Bei einer Unterglasbeschattung ist die Sonnenenergie dagegen bereits durch das Glas gelangt. Zwischen Glas und Beschattung kann sich entsprechend Wärme aufbauen. Dafür liegt der Stoff geschützt unter dem Dach und ist weniger direkt Wind und Witterung ausgesetzt. Aufglasbeschattung = die bessere Lösung gegen Hitze. Unterglasbeschattung = eher Sonnen- und Blendschutz unter dem Dach. Wenn ein möglichst angenehmes Klima unter dem Glasdach im Sommer im Vordergrund steht, empfiehlt Thöny Metall deshalb in der Regel eine Aufglasbeschattung oberhalb der Verglasung.

Welche Rolle spielt die Himmelsrichtung bei einem Glasdach oder Kaltwintergarten?

Die Himmelsrichtung hat einen grossen Einfluss darauf, wie viel Sonne und Wärme unter dem Glasdach entsteht und welche Beschattung sinnvoll ist. Eine Süd- oder Westausrichtung bekommt in der Regel deutlich mehr direkte Sonne ab als eine Nordlage. Gerade bei stark besonnten Terrassen sollte deshalb eine wirksame Dachbeschattung früh mitgeplant werden. Auch tief stehende Morgen- oder Abendsonne spielt eine Rolle. Hier können seitliche ZIP-Screens zusätzlich zur Dachbeschattung sinnvoll sein. Die Himmelsrichtung allein entscheidet aber nicht alles. Nachbargebäude, Bäume, Dachvorsprünge und die tatsächliche Nutzung beeinflussen die Situation ebenfalls.

Wie verhindert man Hitzestau unter einem Glasdach oder im Kaltwintergarten?

Glas lässt viel Licht in den geschützten Bereich – gleichzeitig kann sich dieser bei starker Sonneneinstrahlung deutlich aufheizen. Am wirksamsten ist deshalb eine aussenliegende Aufglasbeschattung, welche die Sonnenstrahlung bereits abfängt, bevor sie durch das Glas gelangt. Bei einem Kaltwintergarten kommt zusätzlich die Belüftung dazu. Grosszügig zu öffnende Glasschiebewände helfen dabei, warme Luft schnell abzuführen. Je nach Sonnenstand können seitliche ZIP-Screens zusätzlich sinnvoll sein, insbesondere bei tief stehender Morgen- oder Abendsonne. Für ein angenehmes Klima sollte deshalb das Zusammenspiel aus Dachbeschattung, seitlicher Beschattung, Öffnungsmöglichkeiten, Himmelsrichtung und tatsächlicher Sonneneinstrahlung betrachtet werden.

Welche Angaben braucht Thöny Metall für eine erste Einschätzung?

Für eine erste Einschätzung reichen in der Regel ungefähre Breite und Tiefe, einige Fotos, Ort beziehungsweise PLZ und eine kurze Beschreibung der gewünschten Nutzung. Hilfreich ist zusätzlich, wenn bereits klar ist, ob Glasschiebewände, Beschattung oder ZIP-Screens gewünscht sind. Exakte Masse sind zu diesem Zeitpunkt nicht notwendig. Diese Angaben bilden die Grundlage für das erste Telefongespräch, damit Möglichkeiten, Preisgrössenordnung und nächste Schritte bereits konkret besprochen werden können.

Brauche ich für ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten eine Baubewilligung – und wann muss ich sie klären?

In den allermeisten Fällen ja. Ein festes Glasdach oder ein Kaltwintergarten verändert das Gebäude beziehungsweise schafft eine überdeckte Fläche und ist deshalb in der Regel bewilligungspflichtig. Ausnahmen hängen von Kanton, Gemeinde, Grösse und Ausführung ab. Verbindlich entscheidet die zuständige Gemeinde beziehungsweise Behörde. Die Baubewilligung muss möglichst früh geklärt werden, idealerweise sobald Art und ungefähre Abmessungen des Projekts bekannt sind. Spätestens bevor das Dach verbindlich bestellt oder produziert wird, muss die notwendige Baubewilligung vorliegen. Thöny Metall kann bei der Erstellung der Bewilligungsunterlagen unterstützen und notwendige technische Angaben beziehungsweise Unterlagen bereitstellen. Die Verantwortung dafür, dass eine erforderliche Bewilligung vor Baubeginn vorhanden ist, liegt grundsätzlich bei der Bauherrschaft.

Wer koordiniert Fundamente, Elektriker oder Abdichtungsarbeiten?

Je nach Projekt sind neben dem eigentlichen Glasdach weitere Arbeiten notwendig – zum Beispiel Fundamente, Elektroanschlüsse, Abdichtungen oder Anpassungen an bestehenden Bauteilen. Thöny Metall arbeitet dafür mit Firmen zusammen, auf die wir uns verlassen können, und kann die notwendigen Schnittstellen auf Wunsch koordinieren. Genauso ist es möglich und oft sinnvoll, wenn Sie beispielsweise bereits mit einem eigenen Gärtner, Elektriker oder Bauunternehmen zusammenarbeiten und diese Firmen bevorzugen. Wichtig ist vor allem, dass die Arbeiten, die für das Glasdach relevant sind, nach den technischen Vorgaben von Thöny Metall ausgeführt werden. Das betrifft beispielsweise Fundamente, Befestigungspunkte, Elektroanschlüsse oder vorbereitende Arbeiten am Gebäude. Welche Leistungen Thöny Metall selbst übernimmt, welche durch Partner ausgeführt werden und welche Arbeiten bauseits organisiert werden, wird vor der definitiven Offerte klar festgelegt.

Wann wird für die Montage eines Glasdachs ein Kran benötigt?

Ein Kran ist nicht bei jedem Glasdach notwendig. Ob einer benötigt wird, hängt vor allem von Grösse und Gewicht der Glasscheiben, Zugänglichkeit zum Montageort, Geschosslage und den Platzverhältnissen rund ums Gebäude ab. Bei gut zugänglichen Terrassen im Erdgeschoss können viele Bauteile ohne Kran montiert werden. Bei grossen Glasscheiben, Dachterrassen, schwer zugänglichen Grundstücken oder wenn Material über das Gebäude gehoben werden muss, kann ein Kran dagegen notwendig oder deutlich sinnvoller sein. Ob für die Montage ein Kran eingesetzt wird, entscheidet Thöny Metall anhand der Montagesituation und der Arbeitssicherheit – nicht der Kunde. Falls ein Kran erforderlich ist, wird dieser Aufwand in der definitiven Offerte berücksichtigt.

Wie lange dauert es von der Bestellung bis zur Montage eines Glasdachs?

Von der Bestellung bis zur Montage dauert es bei einem klassischen Glasdach häufig etwa 6 bis 12 Wochen. Die genaue Dauer hängt vom gewählten System, der Auslastung des Herstellers, der gewünschten Ausstattung und möglichen Sonderanfertigungen ab. Auch eine notwendige Baubewilligung, Fundamente oder andere Vorarbeiten können den Projektablauf verlängern. Gerade während der Hauptsaison können sich Liefer- und Montageterminen zusätzlich verschieben. Nach der Bestellung koordiniert Thöny Metall die technische Freigabe, Bestellung und Montage. Die eigentliche Montage vor Ort dauert meist nur einen kleinen Teil der gesamten Projektzeit – Planung, Produktion und Lieferung benötigen in der Regel deutlich mehr Zeit.

Wann sollte ich anfragen, wenn mein Glasdach im Frühling oder Sommer fertig sein soll?

Wenn Sie Ihr Glasdach im Frühling oder Sommer nutzen möchten, lohnt es sich, das Projekt nicht erst in der Hauptsaison zu starten. Gerade im Frühjahr und Sommer sind Hersteller, Montagebetriebe und beteiligte Gewerke häufig stärker ausgelastet. Zusätzlich können Baubewilligung, Fundamente oder andere Vorarbeiten Zeit benötigen. Thöny Metall empfiehlt deshalb, ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten möglichst im Herbst, Winter oder frühen Frühjahr zu planen. So bleibt mehr Zeit für Bewilligung, Planung und Produktion und das Projekt muss nicht unter Zeitdruck umgesetzt werden.

Was passiert, nachdem ich den Richtpreis im Konfigurator berechnet habe?

Der Richtpreis dient zuerst dazu, dass Sie prüfen können, ob das Projekt grundsätzlich zu Ihrem Budget passt. Wenn Sie Ihre Konfiguration absenden, wird die Anfrage an Thöny Metall übermittelt. Das bedeutet aber ausdrücklich noch keine Bestellung und keinen Kaufabschluss. Die Schaltfläche «Anfrage senden» ist deshalb kein «Jetzt kaufen»-Button. Im nächsten Schritt besprechen wir die Anfrage zuerst gemeinsam mit Ihnen. In einem kurzen telefonischen Gespräch klären wir Wünsche, offene Fragen, die vorhandene Situation und ob die gewählte Lösung grundsätzlich sinnvoll ist. Erst wenn Projekt, Budget und Erwartungen zusammenpassen, geht es in die weitere Planung und gegebenenfalls zu einem Vor-Ort-Termin. Der Richtpreis klärt das Budget. Das Gespräch klärt, ob das Projekt weiterverfolgt wird. Der Termin vor Ort klärt die technische Umsetzung.

Brauche ich für den Richtpreis bereits genaue Masse?

Nein. Für eine erste Preisorientierung reichen ungefähre Masse vollkommen aus. Im Richtpreis-Konfigurator können Sie Breite und Tiefe so eingeben, wie Sie die Situation aktuell einschätzen. Es geht in diesem Schritt nicht darum, bereits millimetergenau zu planen, sondern um eine realistische Grössenordnung für das Projekt. Die exakten Masse werden später beim Vor-Ort-Termin durch Thöny Metall aufgenommen und zusammen mit Befestigung, Gefälle, Fundamenten, Anschlüssen und weiteren technischen Details geprüft. Für den ersten Richtpreis gilt deshalb: lieber mit realistischen ungefähren Massen starten, als das Projekt nur wegen fehlendem Aufmass aufzuschieben.

Reichen Fotos für eine erste Einschätzung aus?

Ja. Für eine erste technische Einschätzung sind einige gute Fotos zusammen mit ungefähren Massen häufig bereits sehr hilfreich. Ideal sind Aufnahmen, auf denen die gesamte Terrasse, die Fassade, mögliche Befestigungspunkte und die Umgebung gut erkennbar sind. Damit kann Thöny Metall oft bereits einschätzen, welche Lösungen grundsätzlich infrage kommen und wo mögliche technische Besonderheiten liegen. Eine definitive Offerte erstellen wir anhand von Fotos und ungefähren Massen jedoch nicht. Für die erste Preisfindung ist unser Richtpreis-Konfigurator vorgesehen. Die technischen Details und die definitive Ausführung werden später vor Ort geklärt.

Wann ist ein Vor-Ort-Termin bei Thöny Metall sinnvoll?

Ein Vor-Ort-Termin ist bei Thöny Metall der nächste Schritt, wenn Projekt und Budget grundsätzlich zusammenpassen und eine konkrete Umsetzung realistisch ist. Für die reine Preisfindung haben wir unseren Richtpreis-Konfigurator entwickelt. Damit können Sie bereits vor einem Termin einschätzen, in welcher Grössenordnung sich Ihr Glasdach oder Kaltwintergarten bewegt. Vor Ort geht es dann aber keineswegs nur noch ums Ausmessen. Wir beurteilen die tatsächliche Situation, besprechen mögliche Varianten und prüfen gemeinsam, welche Lösung technisch, gestalterisch und für Ihre Nutzung am sinnvollsten ist. Dabei werden unter anderem Masse, Befestigungen, Fundamente, Gefälle, Entwässerung, Zugänglichkeit, Verglasung und Ausstattung geklärt. Die ursprünglich gedachte Lösung kann sich dabei durchaus noch verändern. Was wir vermeiden möchten, sind Termine, bei denen zuerst vor Ort geklärt werden soll, ob ein solches Projekt überhaupt ins vorgesehene Budget passt. Genau diese Frage beantwortet der Richtpreis-Konfigurator bereits im Vorfeld. Der Richtpreis klärt, ob das Projekt grundsätzlich passt. Vor Ort entwickeln und finalisieren wir die passende Lösung.

Was passiert, wenn ich mein Projekt erst in zwei oder drei Jahren umsetzen möchte?

Dann ist es meistens noch zu früh für eine konkrete Offerte oder einen Vor-Ort-Termin. Wenn Sie sich zunächst orientieren möchten, ist unser Richtpreis-Konfigurator genau dafür gedacht. Damit bekommen Sie bereits heute ein realistisches Gefühl dafür, welches Budget für ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten ungefähr notwendig ist. Bis zur tatsächlichen Umsetzung können sich jedoch Preise, Systeme, technische Anforderungen oder Ihre eigenen Wünsche noch verändern. Wenn Ihr Projekt erst in zwei oder drei Jahren geplant ist, empfehlen wir deshalb, sich zunächst zu informieren und die gewünschte Grössenordnung zu klären. Sobald die Umsetzung konkreter wird, können wir das Projekt gemeinsam weiterplanen.

Muss die Zustimmung der Stockwerkeigentümer eingeholt werden?

Bei Stockwerkeigentum kann für ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten eine Zustimmung der Stockwerkeigentümergemeinschaft notwendig sein. Ob und in welchem Umfang eine Zustimmung erforderlich ist, hängt unter anderem davon ab, welche Gebäudeteile betroffen sind, wie stark das äussere Erscheinungsbild verändert wird und was im Reglement der Stockwerkeigentümergemeinschaft festgelegt ist. Gerade bei Fassadenanschlüssen, Dachterrassen oder sichtbaren Veränderungen sollte die Zustimmung deshalb möglichst früh geklärt werden. Thöny Metall kann die technischen Angaben und Unterlagen zum geplanten Projekt bereitstellen. Die rechtliche Abklärung und Zustimmung innerhalb der Stockwerkeigentümergemeinschaft liegt jedoch grundsätzlich bei der Bauherrschaft.

Sollte ein späteres Glasdach bei einer Haussanierung bereits berücksichtigt werden?

Ja, wenn bereits absehbar ist, dass später ein Glasdach oder Kaltwintergarten entstehen soll, lohnt es sich, das bei einer Sanierung frühzeitig mitzudenken. Je nach Projekt können beispielsweise Fundamente, Fassadenbefestigungen, Elektroanschlüsse, Entwässerung oder der spätere Bodenaufbau vorbereitet werden. Besonders bei einer neuen Fassade ist es sinnvoll, die spätere Befestigung des Glasdachs bereits zu berücksichtigen. Auch bei einer neuen Terrasse oder Umgebungsgestaltung können Fundamente und Leitungen bereits an der richtigen Stelle vorbereitet werden. Das Glasdach muss deswegen nicht sofort gebaut werden. Eine frühe Abstimmung kann später zusätzliche Arbeiten, Rückbauten und unnötige Kosten vermeiden.

Nach welchen Kriterien wählt Thöny Metall das passende Glasdach-System aus?

Thöny Metall ist nicht an einen einzelnen Hersteller oder ein bestimmtes System gebunden. Welches System wir empfehlen, hängt unter anderem von folgenden Punkten ab: • Grösse und Spannweiten des Glasdachs • Schneelast und statische Anforderungen • gewünschte Verglasung und Beschattung • Architektur und Optik des Gebäudes • spätere Erweiterungsmöglichkeiten • Service- und Ersatzteilverfügbarkeit • Budget und gewünschter Qualitätsstandard Nicht jedes System passt zu jedem Projekt. Unser Ziel ist deshalb nicht, ein bestimmtes Produkt in möglichst viele Anfragen zu pressen, sondern die Lösung zu wählen, die technisch, optisch und wirtschaftlich zum Projekt passt. Bei Bedarf kombiniert Thöny Metall ein bewährtes System mit individuell gefertigten Metallbauteilen.

Was passiert, wenn kein Standardsystem zum Projekt passt?

Dann endet das Projekt bei Thöny Metall nicht automatisch. Wenn ein bewährtes Glasdach-System grundsätzlich passt, aber einzelne Details nicht abgedeckt werden können, ergänzen wir es bei Bedarf mit individuell gefertigten Metallbauteilen – beispielsweise Stahlträgern, Sonderkonsolen, speziellen Pfosten, angepassten Anschlüssen oder individuellen Unterkonstruktionen. Genau hier hat Thöny Metall einen echten Vorteil gegenüber reinen Systemverkäufern: Wir sind nicht darauf beschränkt, nur das zu verkaufen, was ein Herstellerkatalog als Standard vorsieht. Standard, wenn Standard passt. Sonderlösung, wenn sie nötig ist.

Wie wichtig sind Ersatzteile und Service bei der Herstellerwahl?

Sehr wichtig. Ein Glasdach oder Kaltwintergarten wird für viele Jahre gebaut. Deshalb zählt für Thöny Metall nicht nur, wie ein System bei der Montage aussieht oder was es beim Kauf kostet, sondern auch, wie gut es später gewartet, repariert oder erweitert werden kann. Beschattungsmotoren, Steuerungen, Dichtungen, Laufwagen oder andere bewegliche Komponenten können irgendwann ersetzt werden müssen. Deshalb bevorzugt Thöny Metall Systeme und Hersteller, bei denen Service, technische Dokumentation und Ersatzteilversorgung langfristig sinnvoll organisiert sind. Auch deshalb beschränken wir uns bewusst auf ausgewählte Systeme, die wir technisch und langfristig vertreten können.

Mit welchen Herstellern arbeitet Thöny Metall bei Glasdächern und Kaltwintergärten?

Thöny Metall ist nicht an einen einzelnen Hersteller gebunden. Wir arbeiten mit ausgewählten und bewährten Systemanbietern zusammen und entscheiden je nach Projekt, welche Lösung technisch, optisch und wirtschaftlich am besten passt. Zu den von uns eingesetzten Systemen gehören beispielsweise Lösungen von Solarlux und weinor. Entscheidend ist für uns aber nicht der Markenname allein, sondern ob das System zum konkreten Projekt passt und auch langfristig bei Qualität, Ersatzteilen und Service überzeugt. Wir verkaufen nicht einen Hersteller. Wir wählen aus bewährten Systemen die Lösung, die zu Nutzung, Architektur, technischen Anforderungen und Budget des Projekts passt.

Warum bietet Thöny Metall nicht jedes Glasdach-System am Markt an?

Nicht jedes am Markt erhältliche System entspricht den Anforderungen, die Thöny Metall an Qualität, Statik, Verarbeitung, Ersatzteilversorgung und langfristigen Service stellt. Deshalb beschränken wir uns bewusst auf ausgewählte Systeme, mit denen wir technisch und qualitativ hinter dem fertigen Projekt stehen können. Ein günstiger Einkaufspreis allein ist für uns kein ausreichender Grund, ein Produkt anzubieten. Entscheidend ist, ob Konstruktion, Montage, Ersatzteile und Service auch Jahre später noch sinnvoll funktionieren. Aus diesem Grund bietet Thöny Metall Privatkunden keine reine Montage von selbst beschafften Fremdsystemen an. Planung, Systemwahl, Lieferung und Montage gehören für uns zusammen. So können wir sicherstellen, dass wir die Verantwortung für die ausgeführte Lösung auch tatsächlich übernehmen können.

Wie wichtig ist die Montage im Vergleich zum Hersteller des Glasdachs?

Sehr wichtig. Auch ein hochwertiges Glasdach-System kann nur so gut funktionieren, wie es geplant und montiert wird. Entscheidend sind unter anderem korrekte Befestigung, saubere Anschlüsse, funktionierende Entwässerung, passende Fundamentierung, exakt eingestellte Verglasungen und eine fachgerechte Montage der Beschattung. Der Hersteller liefert die Systemtechnik. Ob daraus am Ende eine dauerhaft funktionierende Lösung wird, entscheidet aber zu einem grossen Teil die Planung und Ausführung vor Ort. Thöny Metall achtet deshalb nicht nur darauf, welches System eingesetzt wird, sondern mindestens genauso stark darauf, wie es in die bestehende Bausituation integriert und montiert wird.

Kann Thöny Metall individuelle Sonderteile selbst anfertigen?

Ja. Genau hier liegt einer der Vorteile von Thöny Metall gegenüber reinen Systemanbietern. Wenn für ein Projekt beispielsweise Sonderkonsolen, Stahlträger, Pfosten, Anschlussbleche, Unterkonstruktionen oder andere individuelle Metallteile benötigt werden, können wir solche Lösungen selbst planen und fertigen. Dadurch muss nicht jedes Projekt vollständig in ein Standardsystem gepresst werden. Sonderanfertigungen werden aber nur eingesetzt, wenn sie technisch sinnvoll sind und einen echten Mehrwert bringen. Standard, wenn Standard passt. Sonderlösung, wenn sie nötig ist.

Warum empfiehlt Thöny Metall bei ähnlichen Projekten teilweise unterschiedliche Lösungen?

Zwei Terrassen können auf den ersten Blick sehr ähnlich aussehen und trotzdem technisch unterschiedliche Lösungen benötigen. Entscheidend sind beispielsweise Breite und Tiefe, Schneelast, Befestigungsmöglichkeiten, Fassadenaufbau, Fundamente, gewünschte Verglasung, Beschattung und spätere Nutzung. Auch die Wünsche des Kunden spielen eine Rolle: Soll die Terrasse möglichst offen bleiben? Ist später eine komplette Verglasung geplant? Wird besonders viel Wert auf Design, grosse Spannweiten oder flexible Öffnungsmöglichkeiten gelegt? Thöny Metall arbeitet deshalb nicht nach dem Prinzip «ein System passt für alle», sondern beurteilt jedes Projekt einzeln.

Wer montiert mein Glasdach oder meinen Kaltwintergarten?

Die Montage wird durch Thöny Metall ausgeführt. Je nach Grösse und Umfang des Projekts arbeiten wir dabei gemeinsam mit bewährten Partnern. So bleibt die Ausführung und Verantwortung bei Thöny Metall, während bei grösseren Projekten zusätzliche Fachkräfte für eine sichere und effiziente Montage beigezogen werden können. Auch nach der Montage bleibt Thöny Metall Ihr Ansprechpartner für das Projekt.

Wie lange dauert die Montage eines Glasdachs oder Kaltwintergartens?

Die Montagedauer hängt stark von Grösse, Ausstattung, Zugänglichkeit und den baulichen Gegebenheiten ab. Ein klassisches Glasdach ist bei guten Voraussetzungen häufig innerhalb von wenigen Arbeitstagen montiert. Bei einem Kaltwintergarten kommen zusätzlich Glasschiebewände, Beschattung, Seitenelemente oder individuelle Anschlüsse hinzu. Entsprechend kann die Montage mehrere Tage in Anspruch nehmen. Auch ein notwendiger Kran, schwierige Zugänglichkeit oder Sonderkonstruktionen können den Aufwand beeinflussen. Thöny Metall plant deshalb für jedes Projekt ausreichend Montagezeit ein. Entscheidend ist nicht, das Dach möglichst schnell aufzustellen, sondern dass am Ende alle Anschlüsse, Verglasungen und Details sauber ausgeführt sind.

Wie lange dauert das gesamte Projekt von der Anfrage bis zur fertigen Montage?

Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Montage vergehen bei einem Glasdach oder Kaltwintergarten häufig mehrere Monate. Bei komplexeren Projekten oder längeren Entscheidungs- und Bewilligungsprozessen kann es auch deutlich länger dauern. Der Grund ist meist nicht die eigentliche Montage, sondern der gesamte Entscheidungs- und Planungsprozess. Oft sind mehrere Gespräche, Anpassungen oder Varianten notwendig, bevor die definitive Lösung feststeht. • Vor-Ort-Termin und technische Abklärungen • Baubewilligung • Anpassungen und Detailplanung • Fundamente oder andere Vorarbeiten • Bestellung und Produktion • Terminabstimmung und Montage Allein von der definitiven Bestellung bis zur Montage dauert es bei vielen Glasdächern ungefähr 6 bis 12 Wochen. In der Praxis ist es deshalb sinnvoll, für ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten nicht nur einige Wochen, sondern mehrere Monate einzuplanen.

Was passiert nach der Montage, wenn später Fragen oder Probleme auftreten?

Auch nach der Montage bleibt Thöny Metall Ihr Ansprechpartner für das Projekt. Wenn später Fragen zur Bedienung, Beschattung, Verglasung oder zu einzelnen Bauteilen auftreten, können Sie sich direkt an uns wenden. Sollte eine Reparatur, ein Ersatzteil oder eine technische Abklärung notwendig sein, prüfen wir, welche Lösung sinnvoll ist, und koordinieren bei Bedarf die weitere Abwicklung mit dem jeweiligen Hersteller oder Partner. Für Thöny Metall gehört zu einem guten Anbieter, dass er nach der Schlussrechnung genauso erreichbar, offen und lösungsorientiert ist wie beim ersten Gespräch. Ein Glasdach oder Kaltwintergarten wird für viele Jahre gebaut. Entsprechend wichtig ist ein Ansprechpartner, der auch danach noch Verantwortung für das Projekt übernimmt.

Wie viel Wartung braucht ein Glasdach oder Kaltwintergarten?

Ein Glasdach oder Kaltwintergarten ist grundsätzlich wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Sinnvoll ist es, in regelmässigen Abständen unter anderem Entwässerung, Dachrinne, Dichtungen, Lauf- und Führungsschienen sowie Beschattungen und andere bewegliche Bauteile im Auge zu behalten. Wie häufig eine Reinigung oder Kontrolle notwendig ist, hängt stark von Lage, Nutzung und Witterung ab. Unter Bäumen oder bei viel Laub kann beispielsweise die Entwässerung deutlich schneller verschmutzen. Wichtig ist vor allem: Wenn Ihnen etwas auffällt, melden Sie sich frühzeitig bei Thöny Metall. Viele kleine Probleme lassen sich einfach beheben, wenn sie früh erkannt werden. Wird ein Bauteil dagegen weiter benutzt, obwohl bereits etwas klemmt, ungewöhnliche Geräusche macht oder nicht mehr sauber funktioniert, kann aus einer kleinen Einstellung oder Reparatur irgendwann ein tatsächlicher Defekt werden.

Kann eine beschädigte Glasscheibe später ausgetauscht werden?

Ja. Beschädigte Glasscheiben können bei einem Glasdach oder Kaltwintergarten grundsätzlich ersetzt werden. Bei den von Thöny Metall eingesetzten Systemen werden die Projektdaten in der Regel beim Systemanbieter hinterlegt. Dadurch sind Glasmasse, Ausführung und technische Daten auch später noch nachvollziehbar. In vielen Fällen kann ein Ersatzglas deshalb ohne erneutes Aufmass vor Ort bestellt werden. Thöny Metall prüft im Schadenfall, welches Glaselement betroffen ist, ruft die vorhandenen Projektdaten ab und organisiert den passenden Ersatz.

Wie lange hält ein Glasdach oder Kaltwintergarten?

Ein hochwertiges Glasdach oder ein Kaltwintergarten ist auf eine langjährige Nutzung ausgelegt. Wie lange die Anlage tatsächlich hält, hängt unter anderem von der Qualität des Systems, der Montage, der Witterung und davon ab, wie gut bewegliche Bauteile und Entwässerung gepflegt werden. Die tragende Konstruktion aus Aluminium oder Stahl kann bei fachgerechter Ausführung über viele Jahre bestehen. Verschleissteile wie Dichtungen, Laufwagen, Motoren oder Steuerungen können dagegen im Laufe der Zeit ersetzt werden müssen. Entscheidend ist deshalb auch, ob Ersatzteile, Service und technische Unterlagen langfristig verfügbar sind.

Welche Garantie gibt es auf ein Glasdach oder einen Kaltwintergarten?

Die Garantie hängt vom eingesetzten System, den verbauten Komponenten und dem jeweiligen Hersteller ab. Für Profile, Verglasungen, Beschattungen, Motoren oder Steuerungen können deshalb unterschiedliche Garantiebedingungen und Laufzeiten gelten. Thöny Metall informiert bei der konkreten Ausführung darüber, welche Garantien für das gewählte System und die einzelnen Komponenten gelten. Wichtig ist dabei auch die Unterscheidung zwischen Garantie, gesetzlicher Gewährleistung und normalem Verschleiss. Unabhängig davon bleibt Thöny Metall auch nach der Montage Ihr Ansprechpartner, wenn später ein Problem auftritt oder eine Garantieabklärung notwendig wird.

Wie reinigt man ein Glasdach richtig?

Ein Glasdach sollte regelmässig gereinigt werden, damit sich Schmutz, Pollen, Laub und Ablagerungen nicht dauerhaft festsetzen. Für die normale Reinigung reichen in der Regel Wasser, ein weicher Schwamm oder eine weiche Bürste und ein mildes Reinigungsmittel aus. Aggressive Reiniger, scheuernde Mittel oder Werkzeuge, die Glas, Beschichtungen, Dichtungen oder Aluminiumprofile beschädigen können, sollten vermieden werden. Besonders wichtig sind auch Dachrinne und Entwässerung. Wie häufig eine Reinigung notwendig ist, hängt stark von der Umgebung ab. Bei schwer zugänglichen Glasflächen sollte die Reinigung so geplant werden, dass sie sicher durchgeführt werden kann.

Wie reinigt man die Dachrinne und Entwässerung eines Glasdachs?

Die Dachrinne und Entwässerung sollten regelmässig von Laub, Moos, Pollen und anderem Schmutz befreit werden. Besonders bei Glasdächern unter Bäumen kann sich innerhalb kurzer Zeit viel Material in der Rinne sammeln. Wird der Ablauf behindert, kann sich Wasser zurückstauen oder an Stellen austreten, an denen es normalerweise nicht vorgesehen ist. Sinnvoll ist deshalb eine Kontrolle in regelmässigen Abständen und besonders nach dem Herbst oder nach starken Unwettern. Wichtig ist, die Reinigung sicher durchzuführen. Bei schwer zugänglichen Dachrinnen sollte nicht improvisiert werden.

In welchem Gebiet montiert Thöny Metall Glasdächer und Kaltwintergärten?

Thöny Metall montiert Glasdächer und Kaltwintergärten vor allem in der Region Zürichsee sowie in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Aargau. Zu unserem typischen Einsatzgebiet gehören unter anderem Rapperswil-Jona, Zürich, Winterthur, der obere und untere Zürichsee sowie angrenzende Regionen im Aargau und in der Ostschweiz. Auch Projekte ausserhalb dieses Kerngebiets sind grundsätzlich möglich. Entscheidend ist nicht nur die Entfernung, sondern auch, ob das Projekt zu unseren Leistungen, Systemen und unserer Arbeitsweise passt.

Glasdächer und Kaltwintergärten in der Region Zürichsee

Thöny Metall plant und montiert Glasdächer und Kaltwintergärten vor allem in der Region Zürichsee sowie in den Kantonen Zürich, St. Gallen und Aargau. Projekte ausserhalb des Kerngebiets sind je nach Umfang und Aufgabenstellung ebenfalls möglich.

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